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Isnyer „Leinwandgeschichten“ zum Kino-Jubiläum

Liane Menz´Film feiert am 18. Juni Premiere

Foto: IMG
Für das Filmprojekt „Leinwandgeschichten“ drehte die Isnyer Filmemacherin Liane Menz zahlreiche Interviews direkt im Neuen Ringtheater.
veröffentlicht am: 15.06.2026
Autor: Matthias Pecht, Isny-Marketing
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Isny – Am Donnerstag, 18. Juni, feiert der Film „Leinwandgeschichten. Von Filmen und Legendärem“ Premiere. Auf dem Isnyer Wochenmarkt, im Dethleffs Kino-Wohnwagen. Der etwa 25-minütige Dokumentarfilm ist anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Neuen Ringtheaters Isny entstanden. Die Isnyer Filmemacherin Liane Menz widmet sich darin mit viel persönlichem ehrenamtlichem Engagement der Geschichte des Kinos in Isny – und vor allem den Menschen, die dahinterstecken.

Im Interview wird von persönlichen Kinoerlebnissen erzählt

Der Film verbindet historische Spurensuche mit lebendigen Erinnerungen. Im Zentrum stehen Interviews mit Isnyer Bürgerinnen und Bürgern, die ihre ganz persönlichen Kinoerlebnisse teilen: erste Kinobesuche, unvergessliche Filmabende, besondere Begegnungen im Lichtspielhaus oder auch Erinnerungen an die Zeit der legendären Rock- und Folk-Konzerte im Ringtheater.

Von 1921 über 1940, 1957 und 1996 bis heute

Ergänzt werden diese Stimmen durch einen fundierten Blick in die Vergangenheit: Vom ersten Lichtspielhaus 1921 über das Tor-Theater im Jahr 1940 und das erste Ringtheater 1957 bis zum Neuen Ringtheater 1996 spannt der Film einen Bogen durch die Kinogeschichte der Stadt.

Drehort: der Kinosaal

Die Grundlage für diesen historischen Teil legte Liane Menz mit intensiven Recherchen im Stadtarchiv Isny. Dort stieß sie auf zahlreiche Dokumente, die die Entwicklung des Kinos vor Ort eindrucksvoll belegen. Dazu ein ausführliches Interview mit Ute Seibold vom Stadtmuseum, die außerdem historische Zeitungen besteuern konnte. Gedreht wurden die Interviews überwiegend im Kinosaal selbst – ein Ort, der für viele der Protagonisten eng mit ihren Erinnerungen verbunden ist. Ein Film, der Erinnerungen wachruft und zugleich zeigt, welche Bedeutung das Kino bis heute für die Stadt hat.

Dreh, Ton und Schnitt lagen vollständig in den Händen der Isnyer Filmemacherin, die für ihre Leidenschaft für Fotografie und Film – insbesondere für Projekte mit lokalgeschichtlichem Bezug bekannt ist. Angestoßen und begleitet wurde das Projekt von der Isny Marketing GmbH. Eine wichtige Rolle in der Umsetzung spielten außerdem Christian Tauscher vom Neuen Ringtheater sowie Mitglieder des Arbeitskreises „filmreif“.

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Zweite Aufführung am 17. Juli

Mit „Leinwandgeschichten“ ist Liane Menz ein sehr persönlicher und zugleich zeitgeschichtlich interessanter Film gelungen, der nicht nur Kino-Fans anspricht. Nach der Premiere am Wochenmarkt, ist die nächste Vorführung geplant für Freitag, 17. Juli, im Neuen Ringtheater und zwar im Rahmen des Isnyer Feierabendmarktes im Kinopark.

Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe zum 30-jährigen Kino-Jubiläum im Mai mit einem großen Filmmusik-Konzert der Stadtkapelle Isny sowie einem historischen Blick auf Kino in Isny im Erinnerungscafé. Im Sommer organisiert das Jugendzentrum Isny ein Jugendkino, bei dem Jugendliche selbst das Programm bestimmen. Weitere Veranstaltungen und auch Vorführungen von „Leinwandgeschichten“ sind für den Herbst geplant.

Die Sponsoren

Unterstützt wird die Jubiläumsreihe von Igel & Kaufmann und der Brauerei Stolz.

Das Kino-Jubiläum auf der Stadt-Webseite

Weitere Informationen unter www.isny.de/kinojubilaeum (siehe roter Link-Balken in der rechten Spalte).

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Matthias Pecht, Isny-Marketing
veröffentlicht am
15.06.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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