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Isny – Ärgernis Parkplatznutzung am Schulzentrum. „Das klappt einfach nicht.“ So Stadtrat Rainer Leuchtle (Freie Wähler) am Montagabend (19.10.) im Gemeinderat. Die Stadtverwaltung solle diesen Mangel „abräumen“. Die Ratsmitglieder regten derweil noch mehr an. Etwa mehr Sicherheit am Kreisverkehr der L 318.
Doch zunächst bezog sich Rainer Magenreuter in seinem „Bericht des Bürgermeisters“ auf einen einzigen Punkt: die Felderhalde. Dort habe sich während der vergangenen Woche „schon sehr viel getan“. Von rund zwei Dutzend Leuten sei dort vor allem am letzten Wochenende herzhaft zugepackt worden (die Bildschirmzeitung berichtete). Magenreuter: „Es gab ein großes Miteinander.“ Mit Freigetränken von Magenreuter und der Brauerei Stolz – überreicht an die Schaffensfreudigen vom Rathauschef persönlich. Lob spendete das Stadtoberhaupt für Projektleiter Michael Panzram und Marc Rudhart. Besonders freute sich Bürgermeister Magenreuter über Spenden, die seit 12. Oktober zugunsten des Skilifts Felderhalde eingegangen seien. Nämlich bisher 1780 Euro.
Stadträtin Sibylle Lenz (Freie Wähler) fragte die Verwaltung danach, „was man da eigentlich machen soll“ im Katastrophenfall. Sie wollte wissen, „wo sich die Leute versammeln sollen“. Bürgermeister Rainer Magenreuter wies auf „verschiedene Alarmschutzpläne“ hin. Er erinnerte an den „bundesweiten Warntag“.
Rainer Leuchtle (Freie Wähler) machte dann auf „ein Thema“ aufmerksam, „das wirklich nicht gut klappt“. Nämlich die „Parksituation am Schulzentrum“. Leuchtle: „Ich verstehe das nicht, warum solche Dinge nicht klappen.“ Dann ergänzte er: „Ich möchte einfach Umsetzung.“ Das Ordnungsamt solle sich auf diesen Schwerpunkt stärker konzentrieren. Von dort hörte er, dass die Aufgabe erkannt sei – und angegangen werde.
“Bürokratismus-Narretei“
Robert Blaser-Sziede (Grüne) bezweifelte, ob der Kreisverkehr an der L 318 „behindertengerecht“ funktioniere. Vor allem die Regelung für Fahrräder dort. Eine Radlerin sie dort kürzlich gestürzt. Mit Armbruch. Blaser-Sziede fragte an, „ob’s da Möglichkeiten gibt, das radgerecht umzugestalten“.
„Wir können dem gerne nachgehen“, bot Bürgermeister Magenreuter an. „Auch bei mir gab’s da schon die eine oder andere brenzlige Situation“, berichtete das Stadtoberhaupt. Allerdings: „Ich habe wenige Hoffnung, dass sich da was ändert.“ Denn: „Ansprechpartner ist das Land.“ „Das ist wirklich eine Bürokratismus-Narretei“, ärgerte sich Claus Zengerle (Freie Wähler). Das Ganze sei eindeutig „Geldverschwendung“.
Aus der Bürgerschaft kamen am Montagabend (19.10) keine Anfragen während der Gemeinderatssitzung.
Julian Aicher






























