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Isny (rei) – Anders als in Leutkirch (36,8 % zu 24,7 %), Bad Wurzach (40,7 % zu 20,2 %) und Kißlegg (39,2 %zu 24,8 %) lag die CDU bei der Landtagswahl in Isny mit 32,6 Prozent nur relativ knapp vor den Grünen, die in Isny 29,5 Prozent holten.
Wie überall im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung lag Raimund Haser auch in Isny bei den Erststimmen deutlich über dem Ergebnis seiner Partei: Auf ihn entfielen in Isny 38,8 Prozent der Erststimmen, seine stärkste Kontrahentin Petra Krebs von den Grünen holte 25,8 Prozent. Haser konnte damit seinen persönlichen Stimmenanteil gegenüber 2021 um satte 11,2 Prozentpunkte steigern – und das bei gestiegener Wahlbeteiligung. Die Differenz zwischen Erststimmenanteil der CDU und Zweitstimmenanteil der CDU darf Raimund Haser als persönlichen Erfolg verbuchen.
Hier das Ergebnis der Landtagswahl in Isny (Zweitstimmen = Parteienwahl; in Klammer das Ergebnis von 2021):
CDU: 32,6 Prozent (+ 5,0)
Grüne: 29,5 Prozent (- 3,8)
AfD: 16,3 Prozent (+ 8,3)
SPD: 5,6 Prozent (- 2,8)
FDP: 3,5 Prozent (- 4,8)
Linke: 3,6 Prozent (- 0,4 )
BSW: 1,6 Prozent (nicht angetreten)
Nachstehend das Ergebnis bei den Erststimmen (Personenwahl):
Raimund Haser, CDU: 38,8 Prozent
Petra Krebs, Grüne: 25,8 Prozent
Carmen Haug, AfD: 16,8 Prozent
Rosa Hübner, SPD: 9,7 Prozent
Daniel Derscheid, FDP: 4,0 Prozent
Sophie Heiß, Linke: 4,9 Prozent
Raimund Haser (CDU) gewann das Direktmandat im Wahlkreis Wangen-Illertal (WK 68) klar mit 43,7 Prozent vor Petra Krebs (Die Grünen) mit 22,3 Prozent und Carmen Haug (AfD) mit 20,0 Prozent; er holte somit das Mandat von Petra Krebs (Die Grünen) zurück, die vor fünf Jahren gesiegt hatte (Haser war damals als stimmenstarker Verlierer über die Zweitauszählung in den Landtag eingerückt). Vor zehn Jahren war das Duell Haser – Krebs zugunsten des CDU-Politikers ausgegangen. Damals zog Petra Krebs über die Zweitauszählung in den Landtag ein. Diesmal war sie über die Landesliste abgesichert (was bei Haser faktisch nicht der Fall war). – Carmen Haug von der AfD zog ebenfalls über die Landesliste in den Landtag ein; sie war auf der Liste ihrer Partei auf Platz 8 platziert gewesen, was schon vor der Wahl als sicher galt (die AfD hat holte insgesamt 35 Mandate, davon 34 Listenmandate).
Die Wahlbeteiligung lag in Isny mit 64,9 Prozent unter dem Landesdurchschnitt (69,6 Prozent)































