
Für welchen heiss erwarteten Blockbuster haben die Dreharbeiten gerade begonnen? Wurde eine berühmte Comicbook-Figur mit einem neuem Schauspieler umbesetzt? In unserer neuen Kino-Rubrik „Making Of“ verraten wir worauf sich Cineasten und Superhelden-Fans gleichermaßen freuen dürfen. Wir blicken hinter die Kulissen der kommenden Kassenschlager und wagen eine Erfolgs-Prognose.“
Facts: Wakanda ruft wieder, diesmal mit neuem Gesicht: Auf dem Comic-Con-Panel in San Diego enthüllte Ryan Coogler, dass David Jonsson (Alien: Romulus, The Long Walk) das Erbe antritt. Der BAFTA-Rising-Star spielt Prinz T’Challa II, den Sohn des 2020 verstorbenen Chadwick Boseman. Coogler schreibt das Drehbuch selbst und will auf grossformatigem Zelluloid drehen. Zurück sind Letitia Wright als Shuri und Winston Duke als M’Baku. Und Denzel Washington? Der hatte schon 2024 versehentlich geplaudert, Coogler schreibe ihm eine Rolle auf den Leib. Der Regisseur bestätigte das später indirekt: “Der grösste lebende Schauspieler“. Offiziell ist sein Part bis heute nicht. Als Drehort gilt London, die Produktion läuft unter dem Dach von Marvel Studios und Kevin Feige. Über Budget und Titel schweigt das Studio, kolportiert wird „Shadows of Wakanda“. Der Kinstart ist für den 15. Dezember 2028 angesetzt.
Erfolgs-Prognose: Die Vorzeichen stehen glänzend. Die ersten beiden Teile spielten zusammen über zwei Milliarden Dollar ein, „Wakanda Forever“ startete mit 331 Millionen Dollar und kam auf 859 Millionen weltweit. Dazu kommt Coogler, frisch vom Oscar-gekrönten Mega-Hit „Sinners“ und bei Kritikern wie Fans hoch angesehen. Jonsson ist ein kluger Griff: Talent und Strahlkraft, ohne die Last eines Superstars. Das Risiko: Marvel schwächelt seit Jahren, der Fan-Hunger nach Wakanda ist aber real. Das Studio darf mit 800 Millionen bis eine Milliarde Dollar rechnen. Sollte Washington tatsächlich dabei sein, ist mehr drin.
Autor: Christian Oita
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