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Jahreshauptversammlung der Gesamtfeuerwehr Bad Wurzach

Rolf Butscher im Amt bestätigt, neuer Vize ist Jochen Neubauer

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Foto: Uli Gresser
Patricia Leiprecht (stehend) unterhält sich mit Petra Greiner, der Seibranzer Ortsvorsteherin, während im Hintergrund die Feuerwehrleute zur Wahl gehen.
veröffentlicht am: 16.03.2026
Autor:
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Gesamtfeuerwehr Bad Wurzach am 13. März in der Turn- und Festhalle in Arnach waren die 292 Feuerwehrfrauen und -männer der Gesamtgemeinde aufgerufen, neben dem Kommandanten und seinem Stellvertreter auch den Schriftführer, den Kassier und die Kassenprüfer neu zu wählen. Kommandant und Stellvertreter mussten in geheimer Abstimmung gewählt werden, wobei es bei der Wahl des Stellvertreters zwei Kandidaten gab. Der seitherige Kommandant der Gesamtwehr Rolf Butscher wurde in seinem Amt bestätigt. Neuer stellvertretender Kommandant der Gesamtfeuerwehr Bad Wurzach ist Jochen Neubauer. Er folgt Frank Weishaupt nach, der nicht mehr kandidiert hatte.

Als Wahlleiter fungierte der Leiter des Ordnungsamtes, Jan Högerle, Bürgermeisterin Alexandra Scherer betätigte sich als Schriftführerin und Karl-Heinz Buschle als Beisitzer des Wahlausschusses. Die für Feuerwehrfragen innerhalb der Verwaltung Zuständige Heike Hierlemann übernahm die Auszählung der Stimmen. Wahllokal war der Umkleideraum der Halle. Högerle erläuterte vor der Wahl des Kommandanten – einziger Kandidat war der amtierende Kommandant Rolf Butscher – dass die die Möglichkeit bestehe, einen anderen Namen auf dem Stimmzettel einzutragen.

Rolf Butscher (Bild) erhielt mit 132 Stimmen von 165 abgegebenen Stimmen deutlich das erforderliche Votum für seine nächste fünf Jahre dauernde Amtsperiode.

Kampfkandidatur um den Vizeposten

Zur Wahl des Stellvertreters stellten sich Patricia Leiprecht von der Abteilung Eintürnen und Jochen Neubauer von der Abteilung Stadt. Eine Kampfkandidatur war bisher bei der Bad Wurzacher Feuerwehr und ihren Abteilungen höchst ungewöhnlich. Derartige Fragen wurden im Vorfeld ausgehandeln. Nun wurde in geheimer Wahl die Bewerbung zweier tüchtiger Kandidaten entschieden. Beide Kandidaten hatten vor dem Urnengang Gelegenheit, ihre Philosophie für ihre Stellvertreterposition vorzustellen.

Patricia Leiprecht sagte, für sie bestehe die Feuerwehr aus mehr als Einsätzen und Kameradschaft, sondern vor allem aus dem Wissen, dass man sich zu 100 % auf den Kameraden verlassen kann und diesem die entsprechende Wertschätzung entgegenbringe. Ihr sei wichtig, dass man miteinander und nicht übereinander spreche. Und dass man bei Problemen Lösungen sucht und findet. Sie machte auch das ungeschriebene Gesetz geltend, dass der Stellvertreter nicht aus derselben Abteilung wie der Kommandant kommen sollte.

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Jochen Neubauer verwies in seiner „Wahlrede“ auf seine 23-jährige Erfahrung als Ausbilder und 44 Jahre im aktiven Feuerwehrdienst. In seiner Funktion als Ausbilder habe er auch viele Abteilungen kennengelernt.

Bevor die inzwischen 168 wahlberechtigten Wehrleute zur Wahl schritten, wies Jan Högerle sie daraufhin, dass zusätzliche Einträge dadurch, dass sich zwei Kandidaten bewerben, nicht erlaubt seien.

Von den abgegebenen Stimmen entfielen 60 auf Patricia Leiprecht, Jochen Neubauer wurde mit 106 Stimmen für vier Jahre in das Amt des stellvertretenden Kommandanten gewählt.

Die weiteren Posten

Die weiteren Posten im Gesamtausschuss der Feuerwehr Bad Wurzach konnten und wurden in offener Abstimmung wiedergewählt. Einstimmig bestätigt wurden Schriftführer Jens Räth, Pressesprecher Ralf Hofmeister, Kassier Martin Walser und die beiden Kassenprüfer Hubert Heine und Jürgen Hartmann, sowie die jeweiligen Vertreter (sprich den Kommandanten) der Abteilungen.

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Uli Gresser
veröffentlicht am
16.03.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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