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    Kommentar

    Religiöses Jugendkonzert statt Party

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    veröffentlicht am: 13.06.2025
    Autor: Gerhard Reischmann
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Ein Vorschlag zum Heiligblutfest

    Wenn Karl Ehrmann das Wort ergreift, wird es still im Saal. Das Wort des ehemaligen Gruppenführers und Unternehmers hat Gewicht. Schon damals, als er als Sprecher der Wurzacher Blutreiter für eine Entspannung im Verhältnis mit Weingarten sorgte.

    Die Blutreiter aus der Welfenstadt hatten nämlich das 1928 in Wurzach begründete Heiligblutfest jahrzehntelang boykottiert. Die Weingärtler mit ihrer uralten Tradition empfanden das von den Wurzacher Salvatorianern aufgrund einer alten örtlichen Heiligblut-Verehrung ins Leben gerufene Glaubensfest als nachahmend und konkurrierend. Das ist aber Schnee von vorgestern.

    Im Jahre 1977 schaffte Karl Ehrmann den Ausgleich mit Weingarten. Der Bad Wurzacher Gruppenführer fuhr damals in die Welfenstadt, stellte sich vor, reichte die Hand. Und sie wurde freundlich angenommen.

    Seitdem besuchen sich die Blutreiter der beiden Hochburgen der Heiligblut-Verehrung gegenseitig. In Bad Wurzach sieht man stets die stolze Stadtgarde von Weingarten und umgekehrt nehmen etliche Blutreitergruppen aus der Großgemeinde Bad Wurzach am Blutritt in Weingarten teil.

    Die Heiligblut-Verehrung ist Karl Ehrmann ein Herzensanliegen. Das hat den inzwischen fast 90-Jährigen angetrieben, bei der Gruppenführer-Versammlung an Pfingstmontag einen Punkt anzusprechen, der ihn im vergangenen Jahr massiv gestört hat: der Ausdruck „Blutfreitagsparty“.

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    Die Kurhaus-Genossen hatten erkannt, dass beim Wurzacher Blutfreitag ein Abschluss fehlt. Und diese Lücke mit der „Blutfreitagsparty“ bespielt.

    Das ist, da hat Karl Ehrmann völlig recht, ein unangemessener Ausdruck.

    Doch die Lücke ist da.

    Der Wurzacher Blutfreitag zerfällt nach der Bergpredigt. Es fehlt der Schluss-Stein. Es fehlt ein Angebot für die Jugend. Die sich am Nachmittag des Blutfreitags in großer Zahl in der Stadt aufhält.

    Wie wäre es mit einem religiösen Pop-Konzert zum Abschluss des Tages?
    Gerhard Reischmann

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    Gerhard Reischmann
    veröffentlicht am
    13.06.2025
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