Zum Hauptinhalt springen
Pauline Hecht

Pauline Hecht gab Mitmach-Konzert im Leprosenhaus

Foto: Ulrich Gresser
Pauline Hecht dirigiert die Besucher bei einem Kanon.
veröffentlicht am: 28.06.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Pauline Hecht spielt Klarinette und singt gerne, vor allem christliche Lobpreis-Lieder. Nun trat sie mit ihrem Programm in der Kapelle des Leprosenhauses auf und animierte das Publikum dazu, bei den Kanons mitzusingen.

Mit dem Lied „Den Namen des Vaters wollen wir ehrn“ zog Pauline Hecht – wie es bei einem großen Festgottesdienst die Priester mit ihren Ministranten tun – singend von hinten durch den Kapellenraum nach vorne, wo Bernhard Maier sie und das Publikum herzlich willkommen hieß. Pauline Hecht bedankte sich bei ihm für die Möglichkeit, nach 24 Jahren wieder in der Leprosenhauskapelle auftreten zu können.

Bei dem Lied „Wohin sonst“ kam ihre Klarinette – Hecht war wie viele in ihrem Alter Schülerin des ehemaligen Musikdirektors Hans Herle – zwischen den Gesangsstrophen erstmals zum Einsatz.

Von Manfred Siebald stammt das Lied „Jesus zu Dir kann ich so kommen wie ich bin“. Doch Pauline Hecht beließ es nicht beim einfachen Singen des Liedes, sie verlas auch den einleitenden Text, den Siebald bei seinen Konzerten dem Lied voranschickt,und spielte auch noch den Instrumentalpart.

Wie beim Eingangslied zog sie später bei dem Kanon „Pace e bene“ noch einmal durch den Kapellenraum. Nicht nur bei Jugendgottesdiensten zum Klassiker geworden ist das Lied von Albert Frey. „Wo ich auch stehe“. Ein Windspiel kam auch zum Einsatz bei der einfühlsamen musikalischen Vertonung des Gedichtes „Spuren im Sand“ von Margaret Fishback-Powers, das vielen Menschen in Zeiten von Traurigkeit Geborgenheit und Zuversicht vermittelt hat.

ANZEIGE

Beim Kanon „Froh zu sein“ waren die Besucher wieder zum Mitsingen aufgefordert.

„Komm und lobe den Herrn“, „Stille lass mich finden“ waren wieder eher nachdenklich- melancholisch stimmende Lobpreislieder. „Schenke mir Gott, ein hörendes Herz“ war das mitreißende Eröffnungslied des Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart.

Danach wurde es international: Mit dem sehr bekannten irischen Traditional Choral Londonderry Air und dem nicht weniger berührenden afrikanischen Swaheli Gospel Siyahamba. Und als Abschluss performte Hecht solo mit „In Dreams“ das ergreifende Titel-Thema von Herr der Ringe.

Nach soviel „ernster“ und kirchlicher Musik war es wieder Zeit für einen Kanon, um die Besucher zum Mitsingen zu animieren. Und weil jeder das Kinderlied „Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See“ kennt, waren alle gerne wieder Kind und schmetterten den Kanon mit. Nach „Lust auf Leben“ der Höhner kam die Musik von Hecht wieder in ruhiges Fahrwasser mit „Nun lege ich in deine Hand“ von Kati Salzeder gelangte sie fast wieder an den Ausgangspunkt. Mit „All das wünsch ich Dir“ von Musiker, Komponist und Seelsorger Robert Haas schloss sich der musikalische Kreis wieder.

Mit der Zugabe, dem Gummibären-Lied, endete eine Stunde voller wunderbarer Musik, Zeit zum Abschalten von der Hektik des Alltags.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

ANZEIGE
Bildergalerie
Fotos: Mit Klarinette und Solo-Gesang
Neueste Beiträge
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.