Bad Wurzach – Mit dem Konzert von Retrosonix endete in diesem Jahr die Sommerkonzertreihe, in der die Bad Wurzach Info seit einigen Jahren in den Sommermonaten Konzerte in der Konzertmuschel beim Torfstecher, der wie gehabt für die Bewirtung sorgte, präsentiert.
Die Rock- und Bluescoverband Retrosonix mit ihrer charismatischen und energiegeladenen Sängerin Sarah Bruttel kommt aus Immenstadt. Mit ihrem Mix aus Rock-, Pop- und Blues-Klassikern und modernen Hits sorgten die fünf Musiker sofort für beste Laune am Donnerstagabend (10. September) bei den zahlreichen Konzertbesuchern.
Retrosonix ist eine Cover-Band in klassischer Rockbesetzung, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Gesang aus dem Allgäu. Sängerin Sarah Bruttel hatte ihre Familie dabei, denn „schön wenn man ums Eck spielen darf und zu so humanen Zeiten.“ Denn sie kommt aus Waltershofen und Konzertbeginn war um 18.00 Uhr. Die Powerfrau mit der genialen Stimme war während der Songs auch häufig im Publikum unterwegs und klatschte sich mit Bekannten (und auch Unbekannten) ab. Was natürlich ihre Kids hin und wieder ausnutzten und ihren Hocker für die langsameren Stücke von der Bühne entführten….
Markante Gitarrenriffs
Gitarrist Tobias Jaensch prägte auch an diesem Abend mit seinen markanten Gitarrenriffs und -Solis den Sound der Band. Er arbeitet auch als Studiomusiker und ist bei verschiedenen Bands auf deren Studioalben zu hören. Aber er hat auch schon eigene Musikprojekte realisiert, mit denen er schon auf Deutschland-Tour war. Wenn Sängerin Sarah das Herz der Band ist, dann ist Tobias Jaensch, der die Rockmusik liebt und lebt, deren Seele.
Fundament der Stücke
Bassist Sven Werner sorgt mit seinen fast mühelos erscheinenden Bassläufen für das kraftvolle Fundament eines jeden Stückes. Er stellt mit Pokerface und seiner Gelassenheit den ruhenden Pol der Band dar. Mit seinem Spiel sorgt er dafür, dass das Publikum die Musik nicht nur hört, sondern auch zusätzlich noch spürt.
Enorme Bühnenerfahrung
Drummer Marcus Horstmann, der erst vor kurzem bei Retrosonix eingestiegen ist, kommt ursprünglich eher aus der Metal-Rock-Szene. Der musikalische Taktgeber bringt 30 Jahre Bühnenerfahrung mit und zeigt dabei eine enorme Bühnenpräsenz.
Auch Keyboarder Marc Schnadiger bringt eine enorme Bühnenerfahrung mit. Er ist der Soundtüftler der Band, dennoch hat er den Anspruch, mit seinem Keyboard soundtechnisch das Original möglichst authentisch rüberzubringen. Ihm geht es bei den Auftritten von Retrosonix vor allem darum, das Publikum mit gutgespielten Songs zu begeistern.
Die Bandbreite des Repertoires, das die Band in diesen zwei Stunden dem Publikum zu Gehör brachte, reichte von„Honky Tonk Women“ der Stones über „Urgent“ von Foreigner, Billy Idols „Sweet child of mine“, „Jump“ von Van Halen, „Money for nothing“ von Dire Straits.
Natürlich durften die fünf Musiker von Retrosonix die Bühne nicht ohne Zugabe räumen. Sie taten es mit „Zoombie“ von den Cranberries. Und weil die Leute danach erst recht noch nicht genug hatten, bekamen sie noch ein echtes Mit-Sing-Lied von der Band serviert: Bei „Purple Rain“ von Prince standen dann spätestens alle – und das nicht nur weil es nach Einbruch der Dunkelheit der Jahreszeit entsprechend schon etwas kühler wurde.
Dafür kam das Publikum dafür gegen Ende des Konzertes noch in den Genuss der Light-Show, die jedes Konzert von Retrosonix abrundet.
Bericht und Bilder: Uli Gresser
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