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Bad Wurzach (rei) – Am heutigen Dienstag, 17. März, hat der 51-jährige Jurist Florian Schiller seine Bewerbung als Kandidat bei der Bad Wurzacher Bürgermeisterwahl im Rathausbriefkasten eingeworfen. Das teilte der Bewerber der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ um 7.40 Uhr mit. Der Mitteilung war das hier veröffentlichte Foto beigegeben. Schiller ist verheiratet, hat einen 13-jährigen Sohn, ist nach eigenen Angaben parteilos und katholisch.
Florian Schiller ist nun neben Alexandra Scherer der zweite Bewerber um das Bürgermeisteramt in Bad Wurzach. Die Amtsinhaberin hatte bereits im Herbst letzten Jahres erklärt, für eine zweite Amtszeit zu kandidieren, und ihre Bewerbung zu Beginn der Bewerbungsfrist am 14. Februar abgegeben (der „Wurzacher“ hat darüber berichtet).
Die Bewerbungsfrist endet am 30. März, 18.00 Uhr. Noch am selben Tag, um 20.00 Uhr, kommt der Gemeindewahlausschuss zusammen, um über die Gültigkeit der Bewerbungen zu entscheiden. Die öffentliche Kandidatenvorstellung findet im Kurhaus am 16. April statt. Am 26. April ist der Tag der Bürgermeisterwahl.
Florian Schiller hat dem „Wurzacher“ folgende biografischen Informationen über seine Person zukommen lassen, die wir hier wörtlich und ungekürzt wiedergeben: „Ursprünglich aus Arnach gebürtig, aber als Kind bereits nach Bad Wurzach umgezogen, habe ich 1994 am Salvatorkolleg mein Abitur abgelegt. Für das Studium der Rechtswissenschaften zog es mich dann nach Konstanz, Göttingen und Regensburg. Nach bestandenem 2. Staatsexamen und einem Semester an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer legte ich noch in Stellenbosch/Südafrika eine Auslandsstation ein und erwarb den Titel LL.M. In Bayreuth fand ich eine erste berufliche Heimat, wo ich mehrere Jahre als Rechtsanwalt im Bereich Insolvenzverwaltung arbeitete. 2008 zog es mich wieder für ein paar Jahre nach Südafrika, wo ich in der Recyclingbranche spannende berufliche Erfahrungen sammeln konnte. Im Jahr 2015 ging es wieder zurück nach Deutschland, wo es mich an den Bodensee verschlug. Seither bin ich in Singen wieder als Rechtsanwalt im Bereich gerichtlicher/außergerichtlicher Restrukturierungen tätig.“
Über seine Motive und Zielsetzungen schreibt der Kandidat Folgendes: „Mit meinen juristischen und betriebswirtschaftlichen Erfahrungen sehe ich mich hervorragend gerüstet, meiner Heimatgemeinde als künftiger Bürgermeister zu dienen. In all den Jahren, in denen ich nicht mehr in Bad Wurzach wohnhaft war, habe ich nie den Kontakt abreißen lassen, sondern mich immer für die Menschen daheim und die Kommunalpolitik interessiert. Mit großer Sorge habe ich beobachtet, wie sich in den letzten Jahren tiefe Gräben innerhalb der Gemeinde aufgetan haben. Mein Ziel ist es, die Gemeinde wieder zusammenzuführen und mit allen Bürgern unserer Gemeinde die Zukunft zu gestalten.“





























