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Aitrach, Treherz und Mooshausen kommen dazu

Die Seelsorgeeinheit Bad Wurzach wächst

Foto: SE
Das Bad Wurzacher Pastoralteam um Pfarrer Stefan Maier (Mitte). Es fehlt auf dem Bild Diakon David Bösl, der auch in der SE Bad Waldsee arbeitet.
veröffentlicht am: 26.09.2026
Autor: rei / Stefan Maier, Patrick Meschenmoser
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Bad Wurzach (rei / SE) – Die Strukturreform in der Diözese sieht die Gründung von Großpfarreien vor. Zur Seelsorgeeinheit Bad Wurzach, bestehend aus bisher zehn Pfarreien, kommen Aitrach, Treherz und Mooshausen dazu. Kirchenrechtlich soll die Bildung der 50 bis 80 „Raumschaften“ in der Diözese durch Zusammenschluss der bisher 1020 rechtlich selbständigen Pfarreien bis zum Jahre 2030 erfolgen. Faktisch wachsen die Seelsorgeeinheit Bad Wurzach und die drei Aitrachtalgemeinden ab Ende September 2026 zusammen (die beiden anderen Aitrachtal-Pfarreien Altmannshofen und Aichstetten haben bekundet, sich der SE Leutkirch anschließen zu wollen). Pfarrer Stefan Maier, Leitender Pfarrer der SE Bad Wurzach, und sein Pastoralteam mit dem zweiten Priester – Pfarrer Patrick Menschenmoser – und den weiteren hauptamtlichen Mitarbeitern Pastoralreferent Raimund Miller, Pastoralreferentin Anna-Katharina Merk, Pastoralreferent Matthias Winstel, Pastoralassistentin Judith Kuhn und Jugendseelsorger Diakon David Bösl (Letzter gemeinsam mit der SE Bad Waldsee) – werden ab sofort auch die genannten drei Gemeinden mitbetreuen – zusammen mit dem dortigen Team – weil der Aitracher Pfarrer Ernst-Christof Geil auf die Schwäbische Alb gewechselt ist. Das hat gewisse Auswirkungen auf die Gottesdienstordnung, über die die beiden Pfarrer Stefan Maier und Patrick Meschenmoser in der aktuellen Bürger- und Gästeinformation Bad Wurzachs (BürGI Nr. 20, S. 29/30) informierten. In Absprache mit dem Leitenden Pfarrer Maier veröffentlichen wir den Text in der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ und auch in unserer Ausgabe für Aitrach-Aichstetten:

Neue Gottesdienstordnung für die SE

Liebe Gemeinde,
gerne möchten wir Sie über ein, zwei Neuigkeiten informieren, die ab sofort Auswirkungen auf unser Gottesdienstangebot haben werden. Am 13. September wurde nämlich Pfarrer Ernst-Christof Geil in der Nachbarseelsorgeeinheit Aitrachtal verabschiedet – er wird nach Flochberg auf die Ostalb wechseln. Vielleicht haben Sie noch in Erinnerung, dass wir vor einigen Wochen darüber berichteten, dass die zehn Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit und die Gemeinden Aitrach, Treherz und Mooshausen ganz übereinstimmend ihren Wunsch zum Ausdruck brachten, im Zuge des derzeitigen Strukturprozesses gemeinsam eine neue Kirchengemeinde zu gründen. Wir sind schon mitten drinnen in diesem Prozess.

Aus diesem Grund können wir davon ausgehen, dass die Pfarrstelle in der Nachbarschaft nicht erneut besetzt werden wird. Aichstetten und Altmannshofen werden sich mittelfristig Leutkirch anschließen, die drei oben bereits erwähnten Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach.

Dies geschieht durch den Wechsel von Pfarrer Geil nun schneller als erwartet. Damit sind wir vielleicht ein wenig zu Vorreitern der derzeitigen Entwicklung geworden. Der pastorale Raum unserer SE wird größer – die Kirchengemeinden Aitrach, Treherz und Mooshausen kommen mit dazu. Die heißen wir in unserer Mitte herzlich willkommen!

Ein klein bisschen haben wir uns im Kreis der Gewählten Vorsitzenden schon kennenlernen können – aber das war natürlich nur der Start. Unser Pastoralteam wird künftig also auch dort zugange sein. (Wir hoffen deshalb mittelfristig auf einen personellen Zuwachs im Team – das wird sich aber erst noch zeigen.)

Zurück zum Gottesdienstprogramm: Ab Ende September integrieren wir die neuen Gemeinden in unser gemeinsames Gottesdienstangebot. Mehr Zelebranten haben wir deshalb natürlich nicht. Da wir durch die Salvatorianer, unseren Ruheständler Pfarrer Anton Romer und durch Pater Josef Scheuerer von den Combonis unterstützt werden, wird auch

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künftig ein reiches Gottesdienstangebot möglich sein. In einem festen Turnus fügen wir zusätzlich einen monatlichen Wortgottesdienst ein. (Mit Ausnahme von St. Verena: Wir setzen die derzeitige Praxis fort und werden dort wie bisher um 10.30 Uhr verlässlich eine Eucharistiefeier anbieten.)

An dieser Stelle möchten wir allen Wortgottesdienstleitern in unseren Gemeinden herzlich für Ihren wichtigen Dienst danken! Dieser wird künftig noch wichtiger und regelmäßiger sein. Wir werden deshalb in unseren Kirchengemeinderäten darüber beraten und versuchen, unsere Teams zu unterstützen und gegebenfalls zu vergrößern.

Sie merken:  Es tut sich was. Das eine oder andere wird sich ändern. Das war freilich immer schon so.

Wie wir das mit den hohen Feiertagen handhaben, müssen wir noch herausfinden. Da sind wir aber zuversichtlich – insofern ist ein Start jetzt im (feiertagsarmen) Herbst vielleicht ganz günstig. Wir werden natürlich weiterhin schauen, was möglich ist und das Beste daraus machen. Gemeinsam werden wir das hinbekommen und hoffen hier auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen an Sie alle,
Pfr. Stefan Maier / Pfr. Patrick Meschenmoser

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