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Haisterkirch – Es gehört inzwischen zur Tradition, dass sich ehemalige Sänger des Männerchors Haisterkirch (MCH) zweimal im Jahr in lockerer Runde im Gasthaus „Burgstock“ in Hittisweiler treffen. Zu dem Dutzend ehemaliger Sänger gesellten sich noch sieben aktive Sänger des Männerchors Haisterkirch. Die Anregung und Einladungen zu diesen Treffen kamen von Wolfgang Gustke, der den Männerchor jahrelang mit seiner Reimkunst beglückte. Auch für dieses Treffen hatte er wieder treffende Reime geschmiedet.
Auch dieses Mal, jetzt im April 2026, waren der Einladung wieder langjährige Sänger gefolgt, die zum Teil schon während Barny Bitterwolfs Dirigat von 1988 bis 2008 zur MCH-Sängerschar gehörten. Wie bei den bisherigen Treffen im Nebenzimmer der Gaststätte Burgstock wurde auch dieses Mal freudvoll und kräftig und gesungen, so dass der Gesang durchaus von den Gästen im Hauptgastraum vernehmbar war. Dafür gab es sogar von einer Skatrunde Sonderbeifall.
Allen hat es recht gut gefallen, insbesondere der Sängerschar. Denn das Liedgut, das Barny ausgewählt hatte und mit dem Akkordeon schwungvoll begleitete, war bestückt mit einer Auswahl von Liedern vom Bodensee, von der Schwäbischen Heimat und dazu angereichert mit Seemanns- und Tanzliedern. Passend zum Rückblick der MCH-Oldies sei ein Auszug der neuesten Reimfolge von Wolfgang Gustke angeführt:
Gedicht von Wolfgang Gustke
„Barny hatte uns im Griff, und gab uns den letzten Schliff. Mit Geschick und sicherer Hand machte er uns überall bekannt. Nicht nur hier in Oberschwaben, wo wir unsre Wurzeln haben. Nein, uns kennt man nicht nur hier, auch im Osten waren wir. In der Näh´von Bukarest gab’s für uns ein großes Fest. Auch bei der OLMA in St. Gallen hat es uns sehr gut gefallen. Wir sangen in fast jedem Dom in Italiens Hauptstadt Rom. In Brüssel haben wir gesungen, das hat europaweit geklungen. Auch Gotthilf Fischer war erstaunt und hört´ uns zu, ganz gut gelaunt. Wir erfreuten viele Leute, davon zehren wir noch heute. Die Zeit ist längst verflossen, doch wir haben sie genossen.“
Bericht und Bilder: Rudi Martin
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