

Kontakt
Redaktion
Anzeigen
Gaisbeuren / Enzisreute – Die erste Phase der Bürgerbeteiligung zur geplanten Ortsentlastung der B 30 bei Enzisreute und Gaisbeuren ist bei Anwohnern und Ortsansässigen auf große Resonanz gestoßen. Bis zum Ende der Beteiligungsfrist am 31. Mai 2026 gingen über die Projektwebsite rund 60 Hinweise, Ideen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern ein.
Die Rückmeldungen zeigen das große Interesse der Bevölkerung an der weiteren Entwicklung des Projekts. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, sich aktiv mit ihren Fragen, Vorschlägen und Einschätzungen in die laufende Vorplanung einzubringen.
Die eingegangenen Beiträge betreffen unterschiedliche Aspekte der Planung – darunter mögliche Trassenführungen, Fragen des Lärm- und Umweltschutzes, die verkehrliche Anbindung der Ortsteile sowie Hinweise zum weiteren Beteiligungsprozess. Auch Anregungen zu Transparenz und Information wurden eingebracht.
„Die hohe Beteiligung zeigt, wie wichtig das Projekt für die Menschen vor Ort ist. Die vielen sachlichen und konstruktiven Rückmeldungen liefern wertvolle Hinweise für die weitere Planung“, erklärt Veit Mathauer, Sprecher der als Generalplaner fungierenden Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E-G.
Die eingegangenen Beiträge werden nun ausgewertet und geprüft. Fachlich relevante Hinweise werden in die weiteren Untersuchungen und Planungen einfließen. Parallel erarbeitet die INGE einen Beteiligungsfahrplan für die kommenden Projektphasen. Dieser soll transparent darstellen, wann und in welcher Form Bürgerinnen und Bürger auch künftig in den weiteren Planungsprozess eingebunden werden.
Die Projektverantwortlichen bedanken sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihre aktive Mitwirkung.
Ergebnisse im August
Die Ergebnisse der Auswertung werden spätestens im August 2026 auf der Projektwebsite präsentiert. Wir werden erneut darüber informieren, sobald die Auswertungsergebnisse einsehbar sind.
Webseite
Weitere Informationen zum Projekt: www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de
Hintergrund
Die geplanten Ortsentlastungen der Bundesstraße B 30 sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und die Lebensqualität in Enzisreute und Gaisbeuren nachhaltig verbessern. Als letzte Ortsdurchfahrten an der B30 ohne Umgehung stehen die beiden Ortschaften seit Jahrzehnten im Fokus verkehrlicher Diskussionen. Mit der Aufnahme des Projekts in den Bundesverkehrswegeplan 2030 als „Vordringlicher Bedarf“ wurde der Start der konkreten Planungen möglich. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorplanung, an deren Ende die Auswahl einer Vorzugsvariante steht.
Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Planungen für das Projekt zum Neubau der B 30 Enzisreute und Gaisbeuren an die „Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E-G“ als Generalplaner vergeben. Alle zur Planung dieses Vorhabens erforderlichen Aufgaben, inklusive. der Öffentlichkeitsarbeit, werden durch den Generalplaner im Auftrag und in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Tübingen erbracht.






























