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    Der Narr und der Tod

    Gut besuchter Vortrag der Hospizgruppe Bad Waldsee

    Foto: Hospizgruppe Bad Waldsee
    veröffentlicht am: 30.09.2026
    Autor: Christian Schramm, Hospizgruppe
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Bad Waldsee – Die Hospizgruppe Bad Waldsee hatte zu einem gut besuchten Vortrag über Humor in der Sterbebegleitung eingeladen. Udo Berenbrinker als langjähriger Ausbilder von Gesundheits!Clowns vermittelte Fachwissen. Die Teilnehmer erlernten eine Technik, um für sich auch in belastenden Situationen eine heitere Stimmung zu schaffen. Eine positive Ausstrahlung von Betreuungspersonen überträgt sich über die Mimik auf Patienten, auch wenn diese wegen Demenz oder körperlicher Einschränkung mit Sprache nicht mehr erreichbar sind.

    Berenbrinker zeigte an vielen Beispielen wie wichtig es ist Freude und Heiterkeit ins Patientenzimmer zu bringen. Jan Karpawitz ist aktiver Gesundheits- und Hospizclown. Er besucht wöchentlich das stationäre Hospiz im Franziskuszentrum in Friedrichshafen. Karpawitz übernahm im Vortrag jeweils die aktive Rolle. Durch unerwartete Aktionen, Übertreibungen und Clownerien brachte er spontan den Saal zum Lachen. Er zeigte, wie mit Einfühlungsvermögen durch angemessene Techniken Patienten angesprochen werden können. Das kann bei aktiven Patienten durchaus ein Witz oder eine Wortspielerei sein, bei anderen lässt sich eine freudige Reaktion durch überraschende Gegenstände, wie z.B. bunte Tücher erreichen. Auch bekannte Lieder können noch in eine tiefe Gefühlsebene vordringen.

    Besonders berührend war eine als Video gezeigte Situation, in der eine Patientin mit einer leisen Spieluhr ruhig verabschiedet wurde. Immer geht es darum, mit Heiterkeit den Patienten Schmerzen zu erleichtern und Ängste zu nehmen. Viele Teilnehmerinnen konnten das Gehörte mit eigenen Erfahrungen verbinden. Der Vorsitzende der Hospizgruppe Bad Waldsee, Christian Schramm, betonte, dass dieser positive Umgang mit den Patienten ein zusätzliches Zeitbudget benötigt. Aktuell wird dies in den hiesigen Einrichtungen durch fünf zusätzliche Pflegekräfte gewährleistet, welche bei der Hospizgruppe angestellt sind. Die Finanzierung der Mitarbeiterinnen wird bis 1. November durch Projektmittel der Paula-Kubitschek-Vogel Stiftung gewährleistet. Zur Fortsetzung dieses Projektes bat er um Spenden oder noch besser um die Mitgliedschaft bei der Hospizgruppe für eine längerfristige Finanzierung.

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    Christian Schramm, Hospizgruppe
    veröffentlicht am
    30.09.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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