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    Flatterhafte Gäste in unseren oberschwäbischen Gärten

    Deutsche Kolibris

    Foto: Rudi Martin
    Mit ihrem langen Saugrüssel ziehen die Taubenschwänzchen Nektar aus den Blumen.
    veröffentlicht am: 24.06.2026
    Autor: Rudi Martin
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Haisterkirch – Jetzt im Sommer kann man in unseren Gärten und Anlagen oft kleine, schwirrende Gäste entdecken. Man muss sich nur Zeit nehmen, sich versteckt halten, um diese kleinen, scheuen Gäste, die mit ihren Saugrüsseln lebensnotwendiges Nektar aus Blüten tanken, beobachten zu können. Sie nähern sich blitzschnell und verschwinden ebenso blitzschnell.

    Aufgefallen ist, dass in diesem Sommer noch mehr dieser Gäste, kleine schwirrende Wanderfalter mit dem Namen Taubenschwänzchen anzutreffen sind als die Jahre zuvor.

    Es braucht Geduld und man sollte besondere Pflanzen in Augenschein nehmen, um diese schwirrenden Schwärmer überhaupt ausfindig machen zu können.

    Gerne besuchen die Taubenschwänzchen, auch „Deutsche Kolibris“ genannt, ganz bestimmte Pflanzenarten mit nektarreichen Blütenständen wie bei uns jetzt Lavendel, auch Geranien und Sommerflieder.

    Aufgefallen ist, dass die Taubenschwänzchen ganz gezielt und stetig bei uns die Rotblühenden Spornblumen anfliegen. An einem sonnigen Vormittag, jetzt im Juni 2026, konnten zum selben Zeitpunkt ein Dutzend dieser schwirrenden Gäste, die überwiegend in Südeuropa beheimatet sind, gesichtet werden.  

    Es sind ja wahre Flugkünstler, die schon in den früheren Jahren den Weg über die Alpen zu uns gefunden haben und dies mit einer Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h, also mehr als doppelt so schnell, wie der Weltrekord des sprintschnellsten Menschen (ca. 36 km/h). Ein Wundergeschöpf der Natur. Jetzt durch den Klimawandel sollen diese Wanderfalter auch bei uns heimisch geworden sein.
    Text und Fotocollagen: Rudi Martin

    Auch Eva Zitzl, die uns immer wieder mit ihren Schnappschüssen erfreut, hat uns ein Foto von einem Taubenschwänzchen zukommen lassen.

    Eva Zitzl schreibt zu diesem Bild Folgendes: Das Taubenschwänzchen, auch Kolibri-Schmetterling genannt, fühlt sich von den sonnigen Blüten des Wandelröschens magisch angezogen und labt sich im Schwirrflug mit seinem bis zu 3 cm langen Saugrüssel an dem süßen Nektar. Gesehen am 23. Juni 2026 in Haisterkirch.

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    Rudi Martin
    veröffentlicht am
    24.06.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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