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Bad Waldsee – Mit einem feierlichen Festakt am Samstagabend (9.5.) im Haus am Stadtsee wurde Bad Waldsees großer Jubeltag, der am Morgen als Europatag begonnen hatte, fortgesetzt. Dazu waren geladene Gäste erwartet. Dies waren Bürgermeister aus der Region, unter ihnen der Ravensburger Oberbürgermeister Daniel Rapp, die Bürgermeister der Donaustädte Raphael Osmakowski-Miller (Bad Saulgau), Marcus Schaft (Riedlingen), Philip Schwaiger (Mengen) und Thomas Schelkle (Munderkingen). Gekommen waren auch Landrat Harald Sievers, Axel Müller MdB, August Schuler MdL a.D., der eben zum Staatssekretär im Verkehrsministerium ernannte Raimund Haser MdL – mit ihm werde Bad Waldsee sicher recht viel zu tun haben, ergänzte OB Matthias Henne ihn besonders begrüßend – General a.D. Wolfgang Schneiderhan (aus dem mit Bad Waldsee historisch verbundenen Bad Saulgau), Freundin und Gönnerin unserer Stadt Gerda Hymer, Generaloberin Maria Hanna vom Kloster Reute, die Pfarrer Wolfgang Bertl und Thomas Bucher, Ehrenbürger und Altbürgermeister Rudolf Forcher, Bürgermeisterin Monika Ludy, Vertreter der Partnerstädte, Gemeinderäte und Vertreter der Vereine und des lokalen Gewerbes.
„Da spürt man, wie die Zeit für einen Augenblick stillsteht“

Oberbürgermeister Matthias Henne (Bild) eröffnete seine Festrede mit den Worten: „Es gibt Momente, in denen man an das Ufer unseres Stadtsees tritt, den Blick über das Wasser auf die Altstadtkulisse schweifen lässt und spürt, wie die Zeit für einen Augenblick stillsteht. Man atmet tief ein und fühlt dieses ganz besondere unbeschreibliche Waldsee-Gefühl. Es ist eine Mischung aus tiefer Geborgenheit, dem Stolz auf unsere Heimat und der Gewissheit, genau hier am richtigen Ort zu sein.“
926
Sinngemäß sagte er des Weiteren: Wir dürfen dreifach feiern; im Ergebnis das, was wir heute sind: eine pulsierende, erfolgreiche, heimatverbundene und weltoffene Stadt. Im Jahr 926 brachen laut Ersterwähnung durch das Kloster Weißenburg Ungarn in unsere Gegend ein und richteten auch in Waldsee große Schäden an. Mit Demut sollen wir Heutige die Chronik dieser Stadt weiterschreiben, sind wir doch nur ein kurzer Wimpernschlag der Stadtgeschichte. In den 1100 Jahren haben wir gelernt: Frieden, Stabilität und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten, sie müssen errungen, verteidigt und gepflegt werden. Wir verdanken das Persönlichkeiten, die sich mit ganzer Kraft für uns und Europa eingesetzt haben.
An dieser Stelle begrüßte Henne den Ministerpräsidenten a.D. Armin Laschet, den heutigen Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag. Für Bad Waldsee sei es eine besondere Ehre, ihn als überzeugten Europäer begrüßen zu dürfen. Und weil Demokratie wehrhaft sein muss, gerade in diesen schmerzhaft erfahrenen unruhigen Zeiten, begrüßte er auch General a.D. Wolfgang Schneiderhan.
1426
Seit 1426 ist das in gotischem Stil erbaute Rathaus Schmuckstück und Herz unserer Stadt, das Brände und Reformen erlebt hat und steinernes Versprechen ist für Beständigkeit, auch Symbol des Stolzes unserer Bürger, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Aus der damals kleinen Waldseer Welt wurden aus Nachbarn in Europa Freunde, was wir in unseren Städtepartnerschaften spüren. An die Freunde aus Bâgé gewandt sehe er es als lebendiges Zeichen dafür, dass die deutsch-französische Freundschaft nicht nur auf dem Papier stehe, sondern in unseren Herzen wohne. Auch die langjährigen Freunde aus Bad Elster begrüßte der Oberbürgermeister besonders. Nicht nur das „Bad“ im Namen verbinde uns seit der Wende, wir gehen gemeinsame Wege, tauschen uns aus und feiern gemeinsam. „Lieber Olaf mit Deiner Delegation, schön, dass Ihr da seid!“
1956
Unser dritter Grund zum Feiern ist das Jahr 1956. Unsere etwas verschlafene Stadt wurde Bad und entwickelt sich seither zu einem Kraftzentrum, wirtschaftlich, touristisch und sozial stabil und stark, eine Stadt nicht nur zum Wohnen, sondern zum Aufatmen und Wohlfühlen! Die beispiellose Erfolgsgeschichte sei kein Geschenk des Himmels, sondern das Ergebnis von Visionen, harter Arbeit und Mut. Heute müssten wir oft eine sich bedenklich entwickelnde Vollkaskomentalität feststellen, die selbst kleinste Kratzer dem Staat aufbürden. So stehe die Demokratie unter Druck durch totalitäre Regime, Desinformation, wirtschaftliche Fouls, militärische Aggressionen und durch Erstarken populistischer Parteien, meinte der scheidende Ministerpräsident unseres Bundeslandes vor kurzem. Rasant steigender Individualismus mache aus dem Wir ein Ich, befeuert durch die Sozialen Medien, wo Empörung wichtiger als Argumente ist.
„Das Zauberwort heißt Zusammenhalt“
Bad Waldsee aber lasse sich nicht über eine App downloaden, hier ticken die Uhren noch anders und das erfülle ihn als Oberbürgermeister dieser Stadt mit großem Stolz. Hier heiße das Zauberwort Zusammenhalt und gelingendes Miteinander. „Und ohne Ehrenamt wären wir bettelarm. Was wären wir ohne unsere Vereine und Freiwilligen in Sport, Musik und Kultur, Narrenzunft, Feuerwehr, Polizei, Deutsches Rotes Kreuz oder DLRG, auf die wir uns blind verlassen können. Das sind Menschen, die nach der Arbeit nicht nur fordern, sondern anpacken. Das sind die Architekten des Waldsee-Gefühls, einer Mischung aus oberschwäbischer Bodenständigkeit und weltoffenem Geist“, sagte Matthias Henne wörtlich.
Die großzügigen Geber

Oberbürgermeister Matthias Henne dankt Gerda Hymer für die Förderung des Festes.
Auch die Hauptsponsoren des Festjahres begrüßte Henne und bat den Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Ravensburg, Dr. Patrick Kuchelmeister, sowie Gerda Hymer auf die Bühne und überreichte ihnen einen Aufsteller, den Bad Waldsee-Jubiläums-Award. Bei Gerda Hymer bedankte er sich für die überaus großzügige Unterstützung der Ersten Bad Waldseer Schlossfestspiele. Als alter Theaterhase freue er sich schon sehr auf die Vorstellungen vor der Kulisse des fürstlichen Wasserschlosses. „Sichern Sie sich schon jetzt die Tickets, es wird großartig“, weiß der OB nach der Lektüre des Textbuches. Auch den weiteren Sponsoren dankte Henne, der Volksbank Allgäu-Oberschwaben, der Raiffeisenbank Reute-Gaisbeuren, der Mader Dienstleistungs-GmbH, der Firma Nold Hydraulik und Pneumatik sowie dem Landkreis Ravensburg, der den OEW-Kultursommer fördert.

Für den zweiten Hauptsponsor des Waldseefestes, die Kreissparkasse Ravensburg, nahm deren Vorstandssprecher Dr. Patrick Kuchelmeister den Dank der Stadt entgegen.

Dr. Patrick Kuchelmeister und Gerda Hymer mit dem Bad Waldsee-Jubiläums-Award.
Dankbar gegenüber den früheren Generationen
Abschließend forderte Henne dazu auf, das Feuer zu feiern, das diese Stadt 1100 Jahre erhalten habe, das sei ein stolzes Vermächtnis. „Lassen Sie uns mit Respekt streiten, aber mit Leidenschaft für unsere Stadt handeln, begegnen wir dem grassierenden Egoismus mit unserem bewährten oberschwäbischen Gemeinsinn.“ Er, Henne, stehe hier in tiefer Dankbarkeit für das, was Generationen vor uns aufgebaut haben. Er sei demütig und ein bisschen stolz, Oberbürgermeister dieser großartigen Stadt zu sein und auf die Entwicklung, die diese Stadt insbesondere in den letzten Jahrzehnten hingelegt hat. Sein Stolz gelte aber insbesondere den Menschen dieser Stadt, die sie zu dem machen, was sie ist. „Lassen Sie uns das Waldsee-Gefühl weit über die Grenzen unserer Stadt hinaustragen, denn Bad Waldsee tut gut!“
Das untergeschobene Bierfläschle

Bernd Gnann (Bild), Schauspieler, Kabarettist, Theaterintendant und Leiter des Kammertheaters in Karlsruhe, gebürtig aus dem Nachbarort Reichenbach, moderierte heiter und informativ den weiteren Teil des Festakts. Er präsentierte Kurzinterviews mit Passanten und auch städtischen Mitarbeitern. Er zeigte den Schreibtisch des OB und sein Täschle darunter, in dem sich auch ein Bierfläschle befand. Natürlich hatte Gnann ihm das heimlich untergeschoben. Auch ein Video über die Stadt gab es zu sehen.
Armin Laschet zieht Parallelen zwischen Achen und Bad Waldsee

Oberbürgermeister Matthias Henne geleitet den Festredner Armin Laschet in den Saal des Hauses am Stadtsee. Bei so wichtigen Anlässen trägt der OB die von René Auer gestaltete Amtskette.
Armin Laschet, bekennender Aachener und Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens a. D., betrat nun das Rednerpult. Er kenne zwar den Bodensee recht gut, aber Bad Waldsee kannte er bisher nicht. Er sei beeindruckt von dieser Stadt und er werde sie gerne wieder besuchen. Laschet griff die Bad-Prädikatisierung auf und stellte fest, Aachen und Waldsee seien beides Bad-Städte. Schon zu Römerzeiten habe man in Aachen die heißen Quellen genutzt, wie nun seit 70 Jahren auch hier. 600 Jahre lang erfolgten die Kaiserkrönungen in der im Jahr 1414 fertiggestellten gotischen Chorhalle des Doms zu Aachen; „sie ist also wie Ihr 600-jähriges Rathaus eben auch im gotischen Stil“. Die 70 Jahre Bad-Erhebung nahm Laschet zum Anlass, sich daran zu erinnern, was in dieser Zeitspanne sich ereignete. Vor 70 Jahren existierte die Berliner Mauer noch nicht. Sie wurde erst 1961 errichtet und fiel bereits 1989. Als Kind kam ihm das viel länger vor. Dass auch die DDR kurz nach ihrem vierzigsten Jubiläum endete, sollte man fest in guter Erinnerung bewahren, appellierte er, ebenso das Geschenk einer dadurch möglich gewordenen Städtepartnerstadt mit Bad Elster und später mit dem französischen Bâgé.
Exkurs in die große Versöhnungspolitik
Der Außenpolitiker Armin Laschet warf den Blick auf die große Versöhnungsleistung von Deutschen und Franzosen. Die heute 35-jährigen Mitbürger kennen das Leben mit Mauern und deutscher Teilung nicht. Auch der mutige Beginn des europäischen Einigungswerks müsse als nicht selbstverständlich in Erinnerung gerufen werden. Früher endeten Kriege mit Demütigungen des Besiegten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es Robert Schuman, französischer Außenminister, der am 9. Mai 1950 in einer Rede die Aussöhnung forderte und so den Grundstein der heutigen EU legte, die damals mit sechs Mitgliedern begann. Allerdings finden heute wieder furchtbare Kriege, auch in Europa, statt. So führe Russland einen brutalen Krieg gegen die Ukraine, auf dem Balkan habe es Kriege gegeben und zwischen Israel und arabischen Ländern sei Krieg ein Dauerthema. Wir müssten daher den hohen Wert von Städtepartnerschaften betonen. Wer zusammen an einem Tisch sitze und sich austausche oder Freundschaften schließe, für den ist Krieg oder Gewalt sicher keine Option mehr. Wir sollten für die 1990 erlangte Freiheit dankbarer sein. Leider grassiert auch bei uns wieder Antisemitismus und neu zum Bürgermeister gewählte Populisten in Frankreich hätten als erste Amtshandlung die Europafahnen in ihren Rathäusern abgehängt! Ein intaktes Vereinswesen in unseren städtischen Gesellschaften, Zusammenhalt und Ehrenamt seien sicher gute Möglichkeiten gegen populistische Entwicklungen. Er aus Bad Aachen wünsche Bad Waldsee eine gute gemeinsame Zukunft, schloss Laschet.
Axel Müller MdB überreichte seinem Fraktionskollegen ein Bild des Waldseer Künstlers René Auer als Erinnerung an diesen Festtag.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Müller, der Armin Laschet für den Festakt in Bad Waldsee gewonnen hatte, hatte für seinen Parteifreund als Geschenk …

… dieses Bild von René Auer. Auer, ein Künstler der Perspektive, zeigt in diesem Werk den Blick ins Weite. An einem Tag, an dem man der Vergangenheit gedachte und darauf aufbauend die Zukunft in den Blick nahm, ein treffliches Motiv. „Das Tor der Zukunft“ – so heißt dieses Werk.

Sind Fraktionskollegen in Berlin: Armin Laschet und Axel Müller.

Der 91-jährige René Auer hat das Geschenk für den hohen Gast aus Berlin gestaltet.

Armin Laschet trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein.
Von der Steinzeit bis heute
Nach der Rede gab es weitere Videos. Stadtarchivar Tassilo Michael Wild präsentierte die Entwicklung Bad Waldsees und Reutes von der Steinzeit bis heute mit interessanten Dokumenten und Funden. Im Video zeigte er sich als Römer mit Toga. Bernd Gnann ließ auch die österreichische Vergangenheit Waldsees in amüsanten Videos aufscheinen.

Stadtarchivar Michael Tassilo Wild als Römer.

Die bereits betagten Sissi und Franz Josef traten mit ihren Problemchen vor Waldseer Kulisse auf; gespielt wurden die Szenen von Franz Müller (rechts) und Stefan Scheiter, bekannt unter anderem vom Kolping-Theater.

Stefan Scheiter (links) und Franz Müller als Sissi und Kaiser Franz Josef.
Wo der Süden am schönsten ist

Auch Landrat Harald Sievers (Bild) trat ans Mikrofon zu einem Grußwort. Da, wo der Süden am schönsten ist, liegt auch Bad Waldsee, begann er. Und wo gern gefeiert wird, ist auch in Bad Waldsee. Er beglückwünschte die Stadt zu ihrer Triplefeier. Jubiläen seien Zeugnisse der Beständigkeit und des Zusammenhalts. Bad Waldsee habe 200 Vereine und seine Sportgemeinschaft zähle inzwischen beachtliche 11.000 Mitglieder! Besonders zur Fasnet spüre man, wie vital diese Stadt ist. In derzeit weltweiten Unsicherheiten schenke Zusammenhalt wie hier Sicherheit und Identität. Die hier gelebte Weltoffenheit zeichne Bad Waldsee aus. So würden hier grenzüberschreitende Partnerschaften gepflegt und gelebt – und das sogar mit Aulendorf! Man sei hier eben längst erwachsen und souverän. Dennoch sollte die Rivalität zur Nachbarstadt wenigstens an der Fasnet erhalten bleiben, meinte Sievers schmunzelnd.
Den Segen Gottes erbeten

Die beiden Pfarrer Thomas Bucher (katholisch) und Wolfgang Bertl (evangelisch) erbaten für die Gäste und die Stadt in ökumenischer Eintracht Gottes Segen. Sie wünschten den Handelnden Mut und zugleich Demut und das Wissen, man habe auch als Politiker nicht alles in der Hand, wie die Pandemie im Jahre 2020 zeigte. Sie zitierten den Propheten Jeremia, der den Satz prägte, „suchet das Beste der Stadt“.
„Haltet das Schwäbische hoch!“
Anschließend zeigte Gnann nochmal ein Video, in dem stadtbekannte Persönlichkeiten wie Narrenzunftmeister Christoph Mayer, Achim Strobel, Rosa Eisele und Oberbürgermeister Matthias Henne ihre Zukunftsgedanken und -wünsche äußerten. Rosa Eisele wünschte, man möge doch bitte auch in Zukunft noch schwäbisch miteinander reden bzw. verstehen, während Henne sich großes Herz, Authentizität und Gelassenheit wünschte. Auch zwei Mitarbeiter der Stadt kamen zu Wort, der Azubi Philipp Bertsch und Melanie Schaden vom Unternehmerforum. In seinem Schusswort durfte Henne in frohe und zufriedene Gesichter blicken. Positives und Verbindendes möge im Vordergrund stehen. Er dankte dem Orgateam in der Stadtverwaltung und besonders Christoph Liebmann, der stets die Fäden koordinierend in der Hand hielt, und auch seiner persönlichen Referentin Jana Österle für ihren unermüdlichen Einsatz.

Unter den Gästen war auch der frischgebackene Staatssekretär Raimund Haser. Neben ihm August Schuler, der nach zehn Jahren im Landtag nicht mehr kandidiert hatte.
Dann ging es zum Großen Zapfenstreich
Draußen formierte sich bereits der Festumzug, bestehend aus den Bürgerwehren und Bürgerwachen der Donaustädte, den Highland Pipes and Drums of Waldsee, den Musikvereinen, Fanfarenzügen, der Narrenzunft Waldsee, den Waldhexen aus Hittelkofen-Osterhofen, den Blutreitern, Vertretern der Partnerstädte, Bürgermeistern aus nah und fern, dem Gemeinderat und vielen Vereinen. Mit klingendem Spiel, begleitet von Fackelträgern der Feuerwehr, wand der Festzug sich durch die Altstadt mit dem Ziel Bleiche. Nachdem alle Gruppen Aufstellung genommen hatten und als riesiger Klangkörper ein Musikspiel vortrugen, begann der eigentliche Zapfenstreich erst, als es bereits dunkel war gegen 22.00 Uhr. Die mehr als 200 Mitwirkenden der Bürgerwache aus Mengen spielte den seit dem alten Preußen gepflegten traditionellen Zapfenstreich in absolut perfekter Manier! Zuvor aber spielten sie Amazing Grace. Schweigend und ergriffen verfolgte das äußerst zahlreiche Publikum auf der Bleiche das Zeremoniell. Oberbürgermeister Henne und General a.D. Wolfgang Schneiderhan nahmen die weit über zwei Stunden dauernden Aufführungen auf einem Podest stehend entgegen. Am Schluss dankte Henne allen Aktiven und lud sie in die Stadthalle ein, wo sie kostenlos verköstigt wurden. Beim Ausmarsch spielten die Highland Pipes and Drums noch ‚Muss i denn zum Städtele hinaus‘. Ob das auch in Schottland gespielt wird?
Text und Fotos: Peter Lutz

































