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Kißlegg – „Wir sind genau in der Mitte.“ So die Einschätzung von Manfred Rommel vom Bauamt Kißlegg zu den Abwassergebühren 2027 in Kißlegg – verglichen mit anderen Gemeinden der Gegend. Gemeint waren damit die Abwassergebühren 2027. Dazu die Gebührensatzung. Sie beschloss der Gemeinderat im Esthersaal des Neuen Schlosses am Mittwochabend (14.10). Nämlich:
„Schmutzwassergebühr Kanalisation 1,00 €/m³ (bisher 0,97 €/m³)
Regenwassergebühr Kanalisation 0,45 €/m² (bisher 0,48 €/m²)
Schmutzwassergebühr Kläranlagen 1,88 €/m³ (bisher 1,59 €/m³)
Regenwassergebühr Kläranlage 0,57 €/m² (bisher 0,43 €/m²)“.
Heißt: Für die Regenwasser-Kanalisation müssen Bürgerinnen und Bürger Kißleggs 2027 drei Cent weniger bezahlen als bisher. Bei allen anderen Kostenposten steigen die Gebühren.
Hilfen vom Bund
Doch die Erhöhungen seien „einigermaßen moderat“, erklärte Kämmerer Roland Kant den gewählten Rätinnen und Räten. Genaueres dazu erläuterte ihnen erstmals im Gemeinderat Sarah Weiß – in der Verwaltung für „Beiträge/Gebühren“ zuständig. Ursache der Preissteigerungen: „Wir sind in einer umfassenden Sanierung unserer Kläranlagen“, sagte Bürgermeister Dieter Krattenmacher. Dabei gehe es insgesamt um Millionen Euros. Einen Teil dieser Ausgaben decke das „Sondervermögen“ der Bundesregierung Merz/Klingbeil ab. „Das reduziert diese Steigerung“, lobte Kämmerer Kant.
Bürgermeister Dieter Krattenmacher über die Ausbauten an den Kläranlagen. „Wir sind noch lange nicht zu Ende.“ Die Mehr-Seen-Gemeinde dürfe sich insgesamt glücklich über ihren Wasserreichtum schätzen. Halte die regenarme Zeit weiter so an wie seit Monaten, könne Wasserknappheit „durchaus ein Thema werden.“
Julian Aicher



























