Seibranz – Der Männerchor Frohsinn Seibranz is back. Nach zwei Jahren auf „Tournee“ konnten sich Stefan Veser, Willi Butscher & Co. wieder auf ein Weinfest „zu Hause“ freuen. Die Sänger feierten ihr Comeback in der eigenen Halle gemeinsam mit dem Gastchor „Chortissimo“ aus Eintürnen.
Doch bevor die beiden Chöre loslegen konnten, machten Erich Minsch und seine Sänger mit einem Augenzwinkern im Wortsinne einen Soundcheck. „Hey Jude“ eignete sich dafür wohl am besten. Mit Klatschen, Fingerschnippen und Fußstampfen testete der Chor die Akustik der neuen Halle. Und konnte hochzufrieden sein: Selbst leise Partien kamen hinten an der Bar noch hervorragend an.

Auch Chortissimo machte quasi einen Soundcheck mit einer besonderen Version von Barabara Ann. Solchermaßen bestärkt startete der Chor aus Eintürnen in sein Programm, bei dem sich alles um die Liebe drehte. Mit „Liebe ist alles“ von Rosenstolz eröffneten die Sängerinnen und Sänger von Chortissimo , souverän angeleitet von Daniela Apel und gefühlvoll am Klavier begleitet von Christiane Pfänder, die für beide Chöre die Klavierbegleitung übernahm.
Mit „Nur ein Wort“ der Band „Wir sind Helden“ aus dem Jahre 2005 und „Ehrenwort“ von den Fäaschtbänklern sorgte der Gastchor für beste Unterhaltung beim Publikum, dem natürlich beim Weinfest edle Tropfen aus Baden (Rose), Pfalz (Weiß) und Württemberg (Rot) gute Weine zu einem erschwinglichen Preis kredenzt wurde. Aus dem Film „The greatest Showman“ gab Chortissimo mit „ A million dreams“ noch einmal eine Probe ihres Könnens, ehe zahlreiche Füße bei „Viva la Vida “ unter den Tischen in Bewegung kamen. Nach den Dankesworten von Vorstandssprecher Walter Merkle: „Es war uns eine Ehre, als Gastchor die neue Halle einweihen zu dürfen!“ gab es natürlich noch eine Zugabe von Chortissimo: „Männer mag man eben“, war die nicht gerade bescheidene Analyse der sich im Vergleich zum weiblichen Teil des Chores in der Unterzahl befindlichen Sänger.
Willi „Willi Bu “ Butscher, der für den Männerchor Frohsinn durchs Programm führte, drückte in Worten die Freude über seine „neue“ Heimat aus: „Wir freuen uns, dass wir kein Asyl mehr benötigen. Es war aber eine tolle Tournee,“ sagte er über die zwei Jahre, wo der Männerchor seine Konzerte und Feste in Hauerz oder Ziegelbach singen durfte.
Die Sänger des Männerchores brachten ihre mit dem Lied „Heute ist der schönste Tag in meinem Leben“ zum Ausdruck. Mit dem Jägerchor aus der Oper „Freischütz“ machten sie sich auf die Jagd nach dem richtigen Ton (O-Ton Willi-Bu). Wer kennt ihn nicht, den alten Bill Ramsey-Schlager „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Und das zum Weinfest natürlich bestens passende Chianti-Lied brauchten die Sänger sowieso nicht zu üben, das wird beim gemütlichen Teil des Abends eh immer „geprobt“. Ein ganz besonderes Stück Heimat besangen die Frohsinn-Männer bei Leberkäs und Härle Gold, „da wo der Süden am schönsten ist.“

Ihr komödiantisches Talent stellten Veser, Butscher und Co. dann beim letzten Lied ihres Programmes noch einmal ausdrücklich unter Beweis: Dirigent Erich Minsch packte noch einmal seinen Frack aus seiner aktiven Musikerzeit aus, hatte dabei jedoch Mühe mit dem korrekten Sitz desselbigen. Klar wenn das Lied auch „Wir sind die alten Säcke“ heißt, dass einer der Sänger sich mit seinem Rollator-Renn-Wagen zur Bühne vorkämpfen musste.
Ebenso klar war danach auch der Titel der Zugabe: „An der Bar“.
Abtanzen mit der Band „Two and one“
Doch danach war noch lange nicht Schluss: Denn als sich der samtrote Vorhang das erste Mal bei einer Veranstaltung öffnete – die Chöre nutzten wie früher das vor der Bühne aufgebaute Podest – stand da auf der Bühne die Party-Band „Two and one“. Nachdem ruck-zuck das Podest abgebaut war, füllte sich auch rasch die Tanzfläche, so dass sich noch alt und jung bis in den frühen Morgen hinein dort austoben konnte.






























































































