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Bad Waldsee – Seit 40 Jahren finden in Gaisbeuren evangelische Gottesdienste statt. Mit einem Jubiläumsgottesdienst und einer anschließenden Jubiläumsveranstaltung wurde am vergangenen Sonntag (11.10.) an die Anfänge erinnert und zugleich die besondere ökumenische Verbundenheit gewürdigt. Von Anfang an als Mesner dabei war Klaus Waschow. Für diese gnz außerordentliche Leistung wurde er geehrt.
Die Geschichte der evangelischen Gottesdienste in Gaisbeuren reicht bis ins Jahr 1986 zurück. Zuvor hatten sich evangelische Christen aus Reute und Gaisbeuren einmal im Monat zu Gottesdiensten in einem kleinen Raum über der Sakristei der katholischen Kirche in Reute getroffen.
An den übrigen Sonntagen besuchten sie den Gottesdienst in Bad Waldsee. Die Idee, künftig die katholische St. Leonhardskapelle in Gaisbeuren für evangelische Gottesdienste zu nutzen, entstand damals zwischen den Pfarrern Sohn (evangelisch) und Eiberle (katholisch). Am 19. Oktober 1986 fand schließlich der erste evangelische Gottesdienst in der Kapelle statt. Damit begann eine ökumenische Tradition, die nun seit vier Jahrzehnten besteht.
Vierzig Jahre später gestaltete Pfarrerin Birgit Oehme den Jubiläumsgottesdienst in St. Leonhard. Für die musikalische Begleitung sorgte der Musikverein Reute Gaisbeuren. Eine besondere Ehrung erhielt Klaus Waschow. Seit Beginn der evangelischen Gottesdienste vor 40 Jahren übernimmt er in Gaisbeuren den Mesnerdienst und begleitet die Gottesdienste damit seit ihren Anfängen.
Bei der anschließenden Jubiläumsveranstaltung wurden mehrere Grußworte gesprochen. Der Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates Jens Balke ging auf die Bedeutung der evangelischen Gottesdienste und der ökumenischen Zusammenarbeit ein.
Oberbürgermeister Matthias Henne hob die besondere ökumenische Verbundenheit in Bad Waldsee hervor und erinnerte daran, dass Gaisbeuren dabei bereits vor 40 Jahren eine besondere Rolle einnahm. Auch Ortsvorsteher Achim Strobel ging auf die Bedeutung der evangelischen Gottesdienste für Gaisbeuren ein.
Gemeindereferentin Katrin Bonenberger nahm die katholische Seite der langjährigen ökumenischen Zusammenarbeit in den Blick.






























