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Polizeimeldung

Ein guter Einbruchsschutz beugt vor

veröffentlicht am: 09.10.2026
Autor: Polizeipräsidium Ravensburg
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Region – Die dunkle Jahreszeit gilt als Hochsaison für Einbrecher. Die Gefahr steigt vor allem dann, wenn ab Ende Oktober die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt werden und es somit noch früher dunkel wird. Die Dunkelheit ist für Täter gut, ungesehener einzubrechen. Deshalb ist die Herbst- und Winterzeit aufgrund der frühen Dämmerung bei Einbrechern beliebter. Mit speziellen Aktionen rund um den „Tag des Einbruchsschutzes“ am 25.10.26 sind die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg in der Region präsent:

In Ravensburg auf der Oberschwabenschau wird vom 14. bis zum 18.10.26 am Stand des Polizeipräsidiums Ravensburg täglich eine Einbruchschutzberatung mit einer Ausstellung von Sicherungsexponaten angeboten. Die polizeilichen Experten stehen dabei zusätzlich mit Tipps und hilfreichen Informationen persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Messe hat jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten bietet die Polizeiliche Beratungsstelle in der Karlstraße in Friedrichshafen am Mittwoch in den Herbstferien, 28.10.26, von 14-16 Uhr, und am Freitag, 06.11.26, von 9-13 Uhr, zusätzliche Öffnungszeiten für eine kostenlose sicherungstechnische Beratung an.

Ebenfalls in Friedrichshafen werden auf der Messe „HausBauEnergie 2026“ vom 14. bis 15.11.2026 die polizeilichen Präventionsexperten jeweils zwischen 10 und 17 Uhr mit einem Informationsstand in Halle 2 der Neuen Messe vertreten sein.

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Allgemeine Informationen:

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Unter dem Motto der Uhrumstellung „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ führen die Polizeien der Länder in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen seit vielen Jahren die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH durch. Ziel ist, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren. Dazu wird am Uhrumstellungstag, dem 25.10.2026, der bundesweite „Tag des Einbruchschutzes“ sein.

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden. Durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können jedoch viele Einbrüche verhindert werden. Auf Grund der frühen Dämmerung ist auf eine Außenbeleuchtung rund um das Gebäude großen Wert zu legen. Stromnetzunabhängige Beleuchtungseinrichtungen mit Solarenergie über Bewegungsmelder gesteuert stellen eine gute Möglichkeit dar. Einbrecher möchten nicht im Rampenlicht stehen und lassen von beleuchteten Gebäuden eher ab, weil das Entdeckungsrisiko um ein Vielfaches größer wird. Gleichzeitig rückt auch die eigene Sicherheit in den Vordergrund. Auch die Bewohner lösen beim Annähern die Beleuchtung aus und bewegen sich somit im Hellen aufs Gebäude zu. Auch die Innenbeleuchtung, über Zeitschaltuhren oder Dämmerungsschalter gesteuert, erzeugt einen bewohnten Eindruck. Ebenfalls können Akustikgeräte wie z. B. ein Radio darüber eingeschaltet werden, wenn man noch nicht zu Hause ist. Bei guter Nachbarschaft kann auch das Zweitfahrzeug des Nachbarn vor der eigenen Garage oder im Hofraum abgestellt werden um Anwesenheit zu simulieren. In Ergänzung zur Beleuchtung ist ein guter mechanischer Einbruchschutz besonders wichtig. Bauliche Schwachstellen werden durch geprüfte einbruchhemmende Bauteile sicherer gemacht. Denn: je länger Türen und Fenster dem Einbruch standhalten, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Täter aufgeben. Inzwischen bleibt es fast bei jedem zweiten Einbruch beim Versuch. Bei den Einbrechern besonders beliebt sind Einsteigeorte in schlecht einsehbaren Gebäudebereichen wie Kellerabgängen oder Terrassenseiten. Vor allem bei großen Fenstertüren besteht oftmals Nachrüstbedarf. Die mechanischen Sicherungen können im Einzelfall auch durch elektronische Sicherungen wie Video- und/oder Alarmanlagen sinnvoll erweitert werden. Dennoch gilt: Vor der Elektronik kommt die Mechanik!

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Polizeipräsidium Ravensburg
veröffentlicht am
09.10.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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