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    Ein Tag, zwei Arbeitswelten

    Schichtwechsel bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen

    Foto: Stiftung Liebenau
    Hatten einen schönen und turbulenten Vormittag: Das Rezeptionsteam von Center Parcs Allgäu und Beschäftigte der Liebenauer Arbeitswelten.
    veröffentlicht am: 09.10.2026
    Autor: Susanne Droste-Gräff, Stiftung Liebenau
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Meckenbeuren/Leutkirch/Waldburg/Ravensburg – Einen Tag lang den Arbeitsplatz tauschen, neue Arbeitswelten kennenlernen und dabei ganz selbstverständlich miteinander ins Gespräch kommen: Beim bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“ haben auch in diesem Jahr Menschen mit und ohne Behinderung ihre Arbeitsplätze getauscht. Beteiligt waren das Kinderhaus Meckenbeuren, Center Parcs Allgäu, Vom Fass in Waldburg und Vetter Pharma, die mit Menschen aus den Liebenauer Arbeitswelten tauschten.

    Die Beschäftigten der Liebenauer Arbeitswelten (LAW) nutzten die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln. Die anfängliche Aufregung wich dabei schnell der Freude über die herzliche Aufnahme in den jeweiligen Unternehmen. Für die beteiligten Unternehmen ist der Schichtwechsel eine Gelegenheit, Berührungsängste abzubauen und die Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung unmittelbar kennenzulernen. Für die Beschäftigten der Werkstätten eröffnet der Tag Einblicke in neue Tätigkeiten und Betriebe. „Der Schichtwechsel ist eine gute Gelegenheit, sich auf Augenhöhe zu begegnen und zu erleben, was Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten leisten“, so Julia Wolf, verantwortlich für die Organisation des „Schichtwechsels“ in den LAW.

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    Vom Schichtwechsel zum festen Praktikum

    Wie nachhaltig ein solcher Perspektivwechsel sein kann, zeigt das Beispiel von Thomas Stöckle. Er nahm bereits im vergangenen Jahr am „Schichtwechsel“ bei Center Parcs Allgäu teil. Aus diesem ersten Kennenlernen entwickelte sich anschließend die Möglichkeit für ein festes Praktikum im Streichelzoo. Dort kümmert er sich heute um die Versorgung der Tiere.

    Begegnung macht Inklusion möglich

    „Der Schichtwechsel zeigt, dass Inklusion vor allem durch Begegnung entsteht. Wer miteinander arbeitet, lernt sich kennen, entdeckt Gemeinsamkeiten und gewinnt neue Perspektiven“, lautet Wolfs Fazit. Die Stiftung Liebenau freut sich bereits auf den nächsten Schichtwechsel und lädt weitere Unternehmen aus der Region ein, sich zu beteiligen. Interessierte Unternehmen erhalten weitere Informationen bei Julia Wolf, Stiftung Liebenau, Telefon 07520 95623-101, E-Mail julia.wolf@stiftung-liebenau.de


    Für Thomas Stöckle wurde aus einem eintägigen Arbeitsplatztausch beim Schichtwechsel 2025 eine längerfristige berufliche Perspektive. Das interessierte auch den SWR, der den Schichtwechsel in diesem Jahr begleitete.

    Die Geschäftsführerin des Center Parcs Allgäu Andrea Nestle besuchte im Rahmen des Schichtwechsels die Liebenauer Arbeitswelten in Leutkirch.

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    Susanne Droste-Gräff, Stiftung Liebenau
    veröffentlicht am
    09.10.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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