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    Basilika Weingarten

    Neugestaltung der liturgischen Orte geht in den Dialog

    Foto: Daniel Roeseler, Photolifter / fokus GmbH Leipzig
    Blick von der Kuppel der Weingartener Basilika in die Vierung, die bei der geplanten Neugestaltung im Zentrum steht.
    veröffentlicht am: 07.10.2026
    Autor: Markus Waggershauser, Diözese
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Weingarten/Rottenburg – Das Land Baden-Württemberg als Eigentümerin begann vor fünf Jahren, die Basilika St. Martin und Oswald in Weingarten in mehreren Bauabschnitten grundlegend zu sanieren. Ein Anlass für die Kirchengemeinde St. Martin, zusammen mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart auch die Orte für die liturgischen Feiern, die in ihrem Verantwortungsbereich liegen, ergebnisoffen zu überdenken. Aufgrund eines Ideenwettbewerbs entschied sich der Kirchengemeinderat im März 2026 für den Gestaltungsvorschlag des Vorarlberger Künstlers Albrecht Zauner. Anschließend nahm sich das Gremium bewusst bis zum Herbst Zeit, zusammen mit dem Künstler und der Diözese und in Abstimmung mit dem Land, vertreten durch Vermögen und Bau, Amt Ravensburg, den Entwurf weiterzuentwickeln und reifen zu lassen. Am Mittwoch, 21. Oktober, stellt die Kirchengemeinde um 19.00 Uhr in der Basilika die Planungen öffentlich vor. Diözesanbaumeister Dr. Thomas Schwieren nimmt die Interessen der Diözese wahr und begleitet die Planung.

    Neben Nachfragen zum Konzept Zauners, der die ganze Vierung unter der großen Kuppel in den Blick nimmt und auch selbst anwesend ist, möchte der Kirchengemeinderat Rückmeldungen und Anregungen der Gemeindemitglieder und anderer Interessierter anhören. Dabei sollen der Neugestaltung gegenüber aufgeschlossene ebenso wie kritische Stimmen zu Wort kommen können. Letztere hatten sich in den vergangenen Wochen in einer Petition niedergeschlagen, die der Kirchengemeinderat von St. Martin am Sonntag, 18. Oktober, entgegennimmt. An Bischof Dr. Klaus Krämer wird sie bereits am 14. Oktober übergeben.

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    Axel Müller MdB moderiert

    Die Gemeindevertreter greifen auch den Wunsch der Initiatoren der Petition zum Gespräch auf und bieten dieses in kleiner Runde und in paritätischer Besetzung an. Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Ravensburg, Axel Müller, moderiert sowohl dieses Gespräch als auch die Gemeindeversammlung, zu der die Initiatoren der Petition eingeladen sind, ihre Argumente einzubringen. Müller ist als ausgebildeter Mediator und Konfliktmanager in der Sache unbefangen und unabhängig. Zudem sind dem ehemaligen Kirchengemeinderat kirchliche Abläufe vertraut.

    Im November ein öffentlicher Expertendialog

    Im Nachgang zur Veranstaltung in der Basilika ist für November ein öffentlicher Expertendialog geplant, der beispielsweise die historische Einordnung des derzeitigen Altars aus dem Jahr 1931, der im Zentrum der Petition steht, sowie die Feier der Liturgie in heutiger Zeit oder die Bedeutung und Wirkung von Kunst im Kirchenraum vertieft. Ziel von Kirchengemeinde und Diözese, bei der die Letztentscheidung liegt, ist es, in einen wertschätzenden Dialog einzutreten, Missverständnisse auszuräumen und für die Liturgie in der Basilika eine lebendige Brücke zwischen Tradition, Gegenwart und Zukunft zu bauen.

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    Markus Waggershauser, Diözese
    veröffentlicht am
    07.10.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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