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Wangen – Als Mitglied des Bodenseegeschichtsvereins war Wangen im Allgäu in diesem Jahr Ausrichter der 139. Hauptversammlung. Der Verein hat seit seiner Gründung im Jahr 1868 die Bodenseeregion als Ganze im Fokus, unabhängig von den staatlichen Grenzen. Bis heute verantwortet er regelmäßig oder einmalig erscheinende Veröffentlichungen zu Natur und Geschichte des Bodenseeraums, im Besonderen die „Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung“. Wissenschaftliches Zentrum ist die Bodenseebibliothek in Friedrichshafen. Für seine Mitglieder bietet er unterjährig spannende Exkursionen zu Geschichtsthemen rund um den See an.
Im Anschluss an die Hauptversammlung lädt der Verein jedes Jahr seine Mitglieder zu einem interessanten Rahmenprogramm ein. In diesem Jahr hatte Präsident Professor Dr. Harald Derschka, gemeinsam mit Stadtarchivarin Birgit Kata aktuelle Wangener Themen ins Programm genommen. Oberbürgermeister Michael Lang zeigte die Geschichte der Baumwollspinnerei von ihrer Gründung 1858 bis zur Landesgartenschau. Für den kurzweiligen Vortrag gab es viel Applaus, bevor Birgit Kata über Ulrich Rösch und seine Karriere vom Wangener Bäckerssohn zum Fürstabt des Klosters St. Gallen berichtete. Dabei ging sie auch auf die im vergangenen Juli geschlossene Partnerschaft mit Wil in der Schweiz ein, wo Ulrich Rösch residierte und das Kloster wieder zum Blühen brachte. Die rund 100 interessierten Zuhörenden zeigten sich sehr angetan von den teilweise neuen Einsichten ins Leben des Fürstabts. Am Nachmittag schlossen sich Führungen im Landesgartenschaugelände sowie in den städtischen Museen und dem Weberzunfthaus an.



























