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Tübingen / Ravensburg (rei) – Der Blogger Stefan Weinert aus Ravensburg (Schussental-Medial) meldet soeben (18.9., 18.26 Uhr), dass die Ministerialdirigentin Isabel Kling (CDU) von der grün-schwarzen Landesregierung zur neuen Regierungspräsidentin in Tübingen bestellt wird. Weinert gibt als Quelle für die Top-Personalie den Reutlinger „General-Anzeiger“ an. Bestätigen sich diese Meldungen, wäre die 50-jährige Spitzenbeamtin die Nachfolgerin des in den Ruhestand gegangenen Regierungspräsidenten Klaus Tappeser. Weinert schreibt in seinem Portal Schussental-Medial:
Seit der ehemalige Präsident des Regierungspräsidiums Tübingen, Klaus Tappeser, in den Ruhestand gegangen ist, ist die Spitze der Behörde vakant. Wie nun Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und Reutlingens IHK-Präsident Johannes Schwörer schreiben, übernimmt die Ministerialdirigentin Isabel Kling (CDU) den Posten der neuen Regierungspräsidentin. Das berichtet heute (18.9.) der Reutlinger „Generalanzeiger“.
Isabel Kling (50) ist eine deutsche politische Beamtin (CDU). Sie war seit 2024 als Ministerialdirektorin die Amtschefin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Kling wuchs in Altshausen auf, machte 1996 das Abitur am Störck-Gymnasium Bad Saulgau und nahm anschließend ein Studium auf. Sie erlangte 2000 einen Abschluss als Diplom-Betriebswirtin an der Berufsakademie Ravensburg und berufsbegleitend 2007 einen Abschluss als Diplom-Journalistin an der Universität Hohenheim.
Vita
Nachstehend die auf der Webseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat veröffentlichte Vita der kommenden Regierungspräsidentin:
1976 in Weingarten geboren, katholisch
Ausbildung / Beruf
- 1996 Abitur am Störck-Gymnasium Bad Saulgau
- 2000 Studienabschluss zur Dipl. Betriebswirtin (BA), Tourismusbetriebswirtschaft an der Berufsakademie Ravensburg
- 2007 Studienabschluss zur Dipl. Journalistin an der Universität Hohenheim, Stuttgart (berufsbegleitend)
- 2000 – 2001 Geschäftsführerin der Ferienregion Nördlicher Bodensee, Pfullendorf
- 2001 – 2006 Projektleiterin im Treffpunkt Baden-Württemberg, Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH
- 2006 Pressereferentin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg
- 2006- 2010 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg
- 2010 – 2015 Pressesprecherin der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg und Büroleiterin des Fraktionsvorsitzenden
- 2015 – 2016 Sachgebietsleiterin Veranstaltungsmanagement im Landtag von Baden-Württemberg
- 2016 – 2023 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Leiterin des Ministerbüros im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
- 2023 – 2024 Leiterin der Abteilung für Markt- und Ernährung im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
- Seit April 2024 Ministerialdirektorin im Ministerium für Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg
Tappeser war fast zehn Jahre im Amt
Nach einer fast zehnjährigen Amtszeit an der Spitze des Regierungspräsidiums Tübingen war Regierungspräsident Klaus Tappeser am 27. Juli im Rahmen eines feierlichen Festakts in den Ruhestand verabschiedet worden. Innenminister Manuel Hagel (CDU) hatte am Rande des Festaktes verlauten lassen, dass über die Nachfolge „bald“ im Kabinett entschieden werde. Politische Beobachter gingen damals davon aus, dass es ein CDU-Mitglied sein werde, da zwei der vier Regierungspräsidien (Freiburg und Stuttgart) derzeit „grün“ und nur Karlsruhe „schwarz“ geführt wird. Und dass erstmals im RP in Tübingen eine Frau als Behördenchefin installiert werde, diese Spekulation war schon damals im in Tübingen ansässigen „Schwäbischen Tagblatt“ zu lesen.
Tappeser als CDU-Mitglied war vor zehn Jahren bei der erstmaligen Bildung einer grün-schwarzen Landesregierung vom schwarzen Juniorpartner in der Regierung Kretschmann nominiert worden. Da die SPD damals in der Landesregierung nicht mehr vertreten war, musste der von den Sozialdemokraten als Nachfolger von Hermann Strampfer benannte Dr. Jörg Schmidt nach einer nur achtmonatigen Amtszeit aus Politproporzgründen weichen.






























