Open-Air-Gottesdienst am Sonntagabend beim Mostbauern


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Ringers – Auch der zweite Gottesdienst in der Ferienzeit „an besonderen Orten“ lockte viele Besucherinnen und Besucher an, diesmal nach Ringers zum Mostbauern. Vorbei an der großen Aronia-Anlage und mächtigen, vieltragenden Apfelbäumen staunten alle ob der herrlichen Blumenpracht auf dem Hof der Familie Waggershauser. Bei angenehmer Temperatur konnten sich alle etwa 150 Gottesdienstteilnehmer einen herrlichen Schattenplatz aussuchen. Freudige Überraschung gab es auch musikalisch, eine Abordnung der Stadtkapellen-Oldies unter dem Dirigat von Franz Gapp umrahmte den Gottesdienst musikalisch.
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Matth. 7,16), diesen Satz des Apostels stellte Pfarrer Stefan Werner in den Fokus seines Gottesdienstes. „Ein guter Baum bringt gute Früchte, ein schlechter Baum schlechte.“ So gab es auf dem Altar ein Körbchen mit allerlei Früchten: Neben saftig köstlichen Äpfeln stand auch die (für die Gesundheit sehr wichtige) Aronia-Beere. Es folgten Kartoffeln, Rettich, Pflaumen, Aprikosen und Walnüsse, dazu aus fernen Ländern auch Kiwi und Bananen. „Christ sein stellt die Frage, welche Früchte bringen wir, was wächst durch uns Menschen in der Seelsorgeeinheit“, so abschließend Pfarrer Werner.
Unter der musikalischen Begleitung der „Oldies“ wurden Lieder wie „Geh aus, mein Herz und suche Freud“, „Erfreue dich Himmel, erfreue dich Erde“, und auch „Nun danket alle Gott“ gerne gesungen. Nach dem Vortrag der Lesung durch Melanie Waggershauser traten mehrere Frauen und Männer an den Altar, um ihre Fürbitten vorzutragen. Dabei durfte auch die Bitte um ergiebigen Regen für die Früchte der Erde nicht ausbleiben. Großen Beifall gab es, als Pfarrer Werner nach dem Segen bekannt gab, dass Familie Waggershauser jetzt auch noch für feine Getränke ihre Türen öffnet. Natürlich bedeutete dieses, dass die Stadtkapellen-Oldies auch noch gerne eine Stunde lang mit zünftiger Blasmusik aufwarteten.
Am 23. August in Reute
Am kommenden Sonntag, 23. August, um 18.30 Uhr findet der Gottesdienst dieser besonderen Reihe am Labyrinth-Friedhof des Klosters Reute statt. Hier empfiehlt sich, eine Sitzgelegenheit mitzubringen.
Text und Fotos: Rudi Heilig
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