Freundlicher Empfang der Teilnehmer an der VKL-Fußwallfahrt 2026 nach Flüeli (Schweiz)


Kontakt
Redaktion
Anzeigen
Haisterkirch – Der Verband des Katholischen Landvolks (VKL) der Diözese Rottenburg-Stuttgart bot auch jetzt im Hochsommer 2026 wieder die traditionelle Fußwallfahrt „Zu Fuß nach Flüeli“ an. Zahlreiche Pilgerinnen und Pilger hatten sich am 31. Juli hoffnungsfroh auf den Weg gemacht, um schon bei der 1. Etappe von Stetten ob Lontal ( Landkreis Heidenheim) bis nach Ailingen/Bodensee am 6. August, betend und singend den inneren Frieden zu finden.
Die Wanderstrecke führt durch eine herrliche Landschaft. Die Wallfahrer besuchten auf ihrer Wanderung durch Oberschwaben am 4. August auch die Kapelle St. Sebastian, die bekanntlich am Hauptwanderweg liegt. Dort wurden sie freundlich empfangen und mit gespendeten Getränken, Kaffee und Kuchen bewirtet. Gabriele Spieler und weitere Mitglieder des Sing- und Instrumentalkreises Haisterkirch hatten dies perfekt organisiert und dafür viel Lob und Dank erhalten.

Traditionell wird der Pilgerschar seit etlichen Jahren hier in der Haisterkircher Gemeindehalle eine gern angenommene Übernachtungsmöglichkeit angeboten. Ermöglicht wurde dies dank des Entgegenkommens durch die Ortschafts- und Stadtverwaltung sowie durch die Kirchengemeinde. Die Pilgerschar und etliche Einheimische feierten am Dienstagabend (4. August) unter Leitung von Pfarrer Bernd Hensinger von der Seelsorgeeinheit Härtsfeld in der Haisterkircher Pfarrkirche St. Johannes Baptist einen Gottesdienst. Dieser Wallfahrts-Gottesdienst wurde musikalisch, wie schon die letzten Jahre, recht feierlich und würdevoll umrahmt vom Sing- und Instrumentalkreis Haisterkirch. Das Liedgut war bewusst abgestimmt auf die Pilgergruppe mit passenden Liedtexten.
Pfarrer Bernd Hensinger verstand es, in seiner Ansprache den Bibeltext Johannes 14,13-14 mit der Kernaussage „Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so will ich´s tun“, sehr lebensnah und wegweisend darzulegen. Auch Bezüge zum Friedenvermittler „Bruder Klaus“ wurden deutlich gemacht. Die zweite Etappe von Ailingen aus führt also nach Flüeli, dem Heimatort des Niklaus von Flüe, dem Schutzpatron der Schweiz, der 1947 heiliggesprochen wurde und seither auch „Bruder Klaus“ genannt wird. Am 7. August startete die 2. Etappe der Fußwallfahrt mit einem Eröffnungsgottesdienst in Ailingen. Angeschlossen an die Wallfahrtsgruppe haben sich auch weitere Teilnehmer aus dem Landkreis Ravensburg. Die Ankunft in Flüeli ist geplant für Samstag (15. August), also an „Mariä Himmelfahrt“.
Text und Fotos: Ursula Martin




























