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Wunderbar ausgewählte Musikstücke mit vielen Solo-Darbietungen

Musikverein Arnach spielte beim Dämmerschoppen am Dorfplatz auf

Foto: Ulrich Gresser
veröffentlicht am: 01.08.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Arnach – Er ist Tradition: Der Dämmerschoppen des Musikvereines Arnach, der in diesem Jahr witterungsbedingt „staubtrocken“, nicht jedoch für durstige Kehlen über die Bühne gehen konnte, denn der im letzten Jahr gegründete Verein „Unser Arnach“ sorgte für Speis und Trank.

Es war ein richtig schönes Fest, das sich da auf der wunderbaren Anlage des Dorfplatzes mit seinem Schäferbrunnen, einem richtigen Juwel von einem Festplatz am Fuße der Kirche St. Ulrich und Margaretha, entwickelt hat. Frei von Wetterkapriolen wurde es eine richtig schöne gesellige Hockete mit beinahe familiärem Flair auf dem Dorfplatz, was sich etwa zeigte, als die ganze Runde ein spontanes Happy-Birthday für ein Geburtstagskind anstimmte. Der Dorfplatz erweist sich immer mehr als ein wunderbarer Treffpunkt, etwa für die historischen Dorfführungen oder schönen Feste wie dem Weihnachtsmarkt.

Als der mit annähernd „voller Kapelle“ angetretene Musikverein mit dem Konzertmarsch Abel Tasman von Alexander Pfluger den Abend eröffnete, hatten die Musiker zuvor bereits ihre brandneuen LED-Leuchten aus der Originalverpackung auf die Stative geschraubt, um später dann nach der Dämmerung noch ihre Noten erkennen zu können.

Dirigent Berthold Hiemer hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, griff des Öfteren bei Duetten mit Lisa Gottschling, der Vorzeige-Sängerin des Musikvereines, aber auch mit seinem Sohn Maxi, mit Stefan Braun oder Gebhard Baumann im Trio selbst zum Mikrophon.

Musikalisch hatten die Arnacher Musiker, die immer öfter auch als Stimmungskapelle für Feste angefragt werden, für Jeden etwas dabei.

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Etwa die Ernst-Mosch-Klassiker, wie der „Egerländer Musikantenmarsch“, „Bis bald auf Wiedersehn“, „Kannst du Knödel kochen?“ oder „Gute Nacht“ für Freunde der Böhmischen Blasmusik. Mit Polkas wie „Wir Musikanten“, „Von Herz zu Herz“ oder die „Böhmische Liebe“ sorgten die Musiker für gute Laune bei den Gästen.

Auch die Freunde von guten Solisten kamen auf ihre Kosten: Etwa mit der Polka für Trompete, bei der Jochen Jöchle sein Können zeigte. Apropos Solo: Lisa Gottschling zeigte, dass sie nicht nur bei Duetten und Trios tonangebend sein kann, auch bei diversen, teilweise recht unterschiedlichen Solostücken aus dem Pop-Genre wie „The Story“ oder „I will survive“ brillierte sie.

Die Kids dagegen hatten ihren Spaß dabei, den Ablauf des Schäferbrunnen aufzustauen, frei nach dem Motto: „Für was brauchen wir denn den Biber, Dämme bauen schaffen wir auch ohne ihn.“

Auch Ortsvorsteher Manfred Braun ließ sich den Abend natürlich nicht entgehen und genoß das familiäre Ambiente, ehe er sich dann in den Urlaub verabschiedete. In Arnach kann man sich fast nicht schöner in den Urlaub oder die Sommerferien verabschieden als mit dem einen oder anderen Kaltgetränk beim Dämmerschoppen auf dem Dorfplatz.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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