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Steuerungsgruppe gebildet

Isny auf dem Weg zur Solidarischen Gemeinde  

Foto: Stadt Isny/Michael Panzram
Die Steuerungsgruppe zur Solidarischen Gemeinde Isny mit Bürgermeister Rainer Magenreuter.
veröffentlicht am: 30.07.2026
Autor: Michael Panzram, Stadt
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Isny (mp) – Die Stadt Isny macht sich auf den Weg, eine „Solidarische Gemeinde“ zu werden. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, sozialen Einrichtungen, Vereinen, Kirchen, Initiativen und weiteren Akteuren soll daran gearbeitet werden, wie ein gutes Älterwerden und ein solidarisches Miteinander in Isny und den Teilorten künftig gestaltet werden können.

Begleitet wird der Prozess durch die Fachstelle Solidarische Gemeinden der Caritas Bodensee-Oberschwaben in Kooperation mit dem Dekanat Allgäu-Oberschwaben und mit Unterstützung des Landkreises Ravensburg. Ziel einer Solidarischen Gemeinde ist es, gute Lebensbedingungen, soziale Teilhabe und gegenseitige Unterstützung vor Ort zu stärken. Ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt und gut eingebunden in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dabei richtet sich die Solidarische Gemeinde nicht ausschließlich an Seniorinnen und Senioren. Vielmehr geht es um ein generationenübergreifendes Miteinander und um die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung für eine lebenswerte und solidarische Stadt übernehmen können. Isny verfügt bereits über zahlreiche engagierte Menschen, Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Unterstützungsangebote. Im Rahmen des Projekts soll zunächst betrachtet werden, welche Strukturen und Angebote bereits vorhanden sind, wo möglicherweise Lücken bestehen und welche Themen für die zukünftige Entwicklung besonders wichtig sind.

Am 23. September ein Forum sozialer Akteure

Eine Steuerungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung, sozialer Einrichtungen, Kirchen, Vereine und weiterer Organisationen begleitet den Entwicklungsprozess. Ihre Aufgabe ist es, die einzelnen Schritte auf dem Weg zur Solidarischen Gemeinde auf die Bedingungen und Bedürfnisse in Isny abzustimmen. Dabei ist es besonders wichtig, möglichst viele unterschiedliche Perspektiven aus der Stadtgesellschaft einzubeziehen. Die Steuerungsgruppe hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. Neben einer Bestands- und Sozialraumanalyse sind in den kommenden Monaten Schlüsselinterviews mit Bürgerinnen und Bürgern sowie ein Forum sozialer Akteure am Mittwoch, 23. September, ab 18.00 Uhr im Rathaus vorgesehen.

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Interviews sollen Aufschluss geben

Ab Anfang August sollen in Isny und den Ortschaften sogenannte Schlüsselinterviews durchgeführt werden. In persönlichen Gesprächen möchten wir erfahren, wie die Menschen das Zusammenleben und das Älterwerden in Isny erleben. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie gut kann man in Isny älter werden? Welche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es bereits? Was fehlt möglicherweise? Was stärkt das Miteinander in Isny und Ortschaften? Und welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger für die zukünftige Entwicklung Isnys? Die Ergebnisse der Gespräche bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit der Solidarischen Gemeinde. Die Interviews sollen über den August bis zum 9. September stattfinden. Im Winter sollen außerdem öffentliche Bürgergespräche in Isny und den Teilorten durchgeführt werden, Termine hierfür werden noch genannt.

Bei Fragen: Verena Wiest gibt Auskunft

Die Steuerungsgruppe freut sich über alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Solidarische Gemeinde interessieren und den Prozess mit ihren Erfahrungen und Ideen unterstützen möchten. Für weitere Fragen steht Verena Wiest, die Koordinatorin Solidarische Gemeinde, per Mail an verena.wiest@isny.de oder unter Telefon 07562/905747 bereit.
Michael Panzram

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Michael Panzram, Stadt
veröffentlicht am
30.07.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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