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Isny – Der Gemeinderat hat in der öffentlichen Sitzung am Montag, 29. Juni folgende Themen behandelt:
1. Aktueller Bericht des Bürgermeisters und Bekanntgaben: Bürgermeister Rainer Magenreuter sagte, dass die Volksbank Allgäu-Oberschwaben ihre Neubaupläne in der Bergtorstraße gestoppt habe, zeige, dass Bauen immer teurer und schwieriger werde. Er hoffe weiterhin auf eine gute Lösung an dieser zentralen Stelle in der Altstadt. Der Umbau der früheren Realschule zu einer Ganztagesgrundschule liege im Zeitplan und sogar etwas unter dem geplanten Kostenrahmen. Der für den Monatswechsel Juni/Juli geplante Abbau der Altpapiercontainer in der Stadt und den Ortschaften sei vom zuständigen Unternehmen offenbar schon ein paar Tage vorher erfolgt.
2. Anfragen von Stadträten: Stadtrat Peter Clement kritisierte erneut den Beschluss, die Altpapiercontainer abzubauen. Dieser hätte nicht im Technischen Ausschuss gefällt werden dürfen, sondern im Gemeinderat. Bürgermeister Magenreuter sagte, der Ausschuss sei der richtige Ort für den Beschluss gewesen. Stadtrat Erhard Bolender sagte, die Menschen würden einen Bogen um den Marktplatz machen, weil sie Schatten suchten. Bürgermeister Magenreuter antwortete, in Isny gebe es viel Grün, auf dem Marktplatz gebe es zwar immer Schatten, dieser habe aber auch verschiedene Funktionen zu erfüllen. Zudem sei das Fontänenfeld ein Anziehungspunkt zur Abkühlung. Stadtrat Alexander Ort verwies auf die geplante Sanierung des Dirtparks durch eine Projektgruppe des 8er-Rats. Dafür würden Isnyer Handwerker aktuell Spenden sammeln.
3. Bürgeranfragen: Eine Anfrage betraf das Hitzemanagement der Stadt Isny und wer dafür verantwortlich sei. Bürgermeister Magenreuter sagte, einen direkt Verantwortlichen gebe es nicht, zuständig sei er. Auf die Frage, welche Maßnahmen gegen die Hitze in der Innenstadt geplant seien, sagte er, in der Espantor- und Wassertorstraße würden im Herbst weitere Bäume gepflanzt. Auf die Frage, was für die Ganztagesgrundschule gegen die Hitze angedacht sei, wies Michael Dirner, Fachbereichsleiter Stadtbauamt, darauf hin, dass das Dach von innen zusätzlich gedämmt werde.
4. Breitbandversorgung: Der Gemeinderat beschloss einstimmig, einen Neuantrag im Förderprogramm Graue Flecken 2.0 2026 für die Breitbandversorgung zu stellen – gemeinsam mit vier weiteren Kommunen aus dem Landkreis Ravensburg. Zuvor war Isny mit einem Einzelantrag nicht zum Zug gekommen. Der Zweckverband Breitbandversorgung empfehle einen Gruppenantrag, sagte Bürgermeister Magenreuter.






























