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Firmung nachmittags, 27. Juni

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider spendete das Sakrament der Firmung

Foto: Ulrich Gresser
veröffentlicht am: 03.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – An Samstagmittag (27.06.) spendete der Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gerhard Schneider, in der St. Verena Stadtpfarrkirche während eines feierlichen, vom Jugendchor musikalisch umrahmten Firmgottesdienstes 44 Jugendlichen aus Arnach, Eggmannsried/ Unterschwarzach Eintürnen, Haidgau und Ziegelbach das Sakrament der Firmung.

Seit November hatten sich die Firmbewerber gemeinsam mit Pastoralreferent Raimund Miller, der auch für die Organisation des Firmgottesdienstes verantwortlich war, intensiv auf ihren großen Tag vorbereitet. Dabei hatten sie viel über die sieben Gaben des Heiligen Geistes gelernt, die den Menschen prägen und bestärken: Weisheit, Stärke, Gottesfurcht, Verstand, Rat, Frömmigkeit und Erkenntnis.

In seiner – frei gehaltenen – Predigt erläuterte er was es mit dem Sakrament auf sich habe: Es gehe darum, Verantwortung im christlichen Glauben zu übernehmen. Gottes Liebe sei unbedingt, also ohne Bedingung. Es komme nicht darauf an, dass einer etwas besser könne als ein anderer, sondern darauf, seine Gaben und Talente richtig einzusetzen. Denn damit könne man einen anderen klein machen, ja demütigen oder aber ihn dadurch groß machen. Als Beispiel nannte er den Umgang mit einer Handy-App. Anstatt zu sagen „Du schaffst das eh nicht!“ könne man seinem Gegenüber einfach erklären, wie die App funktioniert.

Er erzählte den Jugendlichen – sozusagen als Anregung für eine nachhaltige Wirkung der Firmung – die Geschichte seiner eigenen Firmung. Seine inzwischen 93-jährige Firmpatin besteht seit seiner Firmung darauf, dass sie sich an einem schönen Ort immer um die Zeit seiner Firmung herum treffen, um „über Gott und die Welt zu reden“. Es sei immer eine schöne Zeit mit tiefgründigen Gesprächen, bei denen zur Sprache kommt, was in dem Jahr gut gelaufen ist und was weniger.

Mit Crisam zeichnete Weihbischof Dr. Gerhard Schneider den Firmbewerbern das Kreuz als Zeichen für das Sakrament der Firmung auf die Stirn. Zuvor hatten diese ihren Glauben mit dem gebeteten Glaubensbekenntnis bekräftigt.

Am Ende des Gottesdienstes war es an Raimund Miller „Danke“ zu sagen: Dem Firmspender, Pfarrer Meschenmoser für die Konzelebration der Feier, dem Mesner Roland Herdrich und den Ministranten, den Sängerinnen und Sängern des Jugendchores unter der Leitung von Bernadette Vogt, die gemeinsam mit dem Organisten Robert Häusle für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten. Aber auch den Firmlingen selbst sowie ihren Eltern. Im Anschluss an die Firmungsfeier lud er alle zu einem Stehempfang ins Pius-Scheel-Haus ein.

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Die Firmlinge

Die Firmbewerber aus Arnach waren: Mina Riedl, Matteo Erne, Felix Berle, Marlene Gresser, Paulina Mayer, Luis Fähndrich, Alisa Gentner, Fabian Mayer, Amelie Großmann und Jonathan Riedle.

Aus Eggmannsried bzw. Unterschwarzach wurden gefirmt: Ronja Brendle, Lukas Häckler, Luca Friedl, Alea Schalt, Ida Gropper, Philipp Erne, Lenny Strasser, Fabian Schad, Linus Hoh, Lena Ehrle, Tim Schad und Alessia Brüll.

Aus der Kirchengemeinde Eintürnen wurden gefirmt: Lena Binzer, Svenja Madlener, Julian Schmid und Jana Schmidutz.

Die Firmbewerber aus Haidgau waren: Magdalena Etz, Dana Binder, Niklas Langlois, Annika Kirschbaum, Linus Reich, Christian Rösch, Pauline Brauchle und Max Brauchle.

Aus Ziegelbach kamen: Julian Schwarz, Moritz Maier, Leni Reichle, Clemens Wespel, Jannis Häfele, Valerie Gut, Nils Müller, Lenny Nörpel, Nina Hierlemann und Amelie Neuhoff.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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