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Ravensburg – Der Grüne Kreisverband Ravensburg Manne Lucha als Minister und Landtagsabgeordneten verabschiedet. Die Laudatio auf den früheren Landesminister der Grünen sprach der frühere Ravensburger Landrat Kurt Widmaier. Widmaier, Mitglied der CDU), trägt den Spitznamen „Black Jack“. Nachstehend die Pressemitteilung des Grünen Kreisverbandes:

Weggefährt(inn)en Manne Luchas (links): Minister-Nachfolger Oliver Hildenbrand, MdB Agnieszka Brugger, OB Daniel Rapp, MdL-Nachfolgerin Anna Wiech, Staatssekretärin Petra Krebs (von links). Foto: Clemens Riedesser
Die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger eröffnete die Veranstaltung vor einer illustren Gästerunde mit einer zugewandten Hommage an Manne Lucha. Carmen Kremer vom Kreisvorstand entlockte im Anschluss verschiedenen Weggefährt*innen unterhaltsame Anekdoten aus gemeinsamen politischen Jahren: Petra Krebs (Staatssekretärin), Lena Schwelling (Landesvorsitzende der Grünen Baden-Württemberg), Oliver Rentzsch (Ärztlicher Direktor der Oberschwabenklinik) und Maria Weithmann (Gemeinderätin). Als Überraschungsgast trat zudem Oli Hildenbrand auf, der Lucha als Minister nachfolgt.
Freundschaft zwischen schwarzem Landrat und grünem Landespolitiker
Den Höhepunkt des Abends bildete die Laudatio des ehemaligen Ravensburger Landrats Kurt „Jack” Widmaier. In seiner mit Anekdoten gewürzten Rede erinnerte Widmaier an die ungewöhnliche, über 25 Jahre gewachsene Freundschaft zwischen einem schwarzen Landrat und einem grünen Landespolitiker und betonte: „Dass wir beide befreundet sind, ist auch keine Selbstverständlichkeit.” Besonders hervorgehoben wurde dabei Luchas Bodenhaftigkeit, die er sich auch als Minister bewahrt habe: „Er war ein Minister zum Anfassen und nicht zum Verehren.” Sein politisches Wirken habe stets seinem Motto entsprochen, so Widmaier: „Nicht schwätzen, sondern einfach machen.”
Auch die Landtagsabgeordnete Anna Wiech, die Lucha im Stuttgarter Plenum nachfolgt, würdigte in ihrer Rede dessen langjähriges Engagement: Lucha habe Oberschwaben zu einem grünen Hochleistungszentrum gemacht und die Partei fest in der Mitte der Gesellschaft verankert. Sein politisches Markenzeichen sei stets das Empowerment von Menschen gewesen – fordern, fördern und wachsen lassen.
In seinem Schlusswort verzichtete Manne Lucha weitestgehend auf Rückblicke auf die eigene Leistung und betonte stattdessen die Bedeutung des gesellschaftlichen und politischen Zusammenhalts – ganz im Sinne seines Lebensmottos, das er von Bob Marley entliehen hat: „Never give up!” Apropos Musik: Den passenden Takt lieferte die großartige Frauenband „qfive”. Apropos Frauen: Die Landfrauen verwöhnten die Gäste mit einem vorzüglichen Buffet.






























