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Region (rei) – Die Redaktion der Bildschirmzeitung hat auf Youtube einen Farbfilm über Oberschwaben aus dem Jahre 1961 entdeckt. Er ist abspielbar unter https://www.youtube.com/watch?v=dmd7nlGoPYs (siehe auch den roten Link-Balken in der rechten Spalte). Zu sehen sind fast alle Städte unseres Verbreitungsgebietes, namentlich Wangen, Isny, Leutkirch, Bad Waldsee und Bad Wurzach.
Die Startszene der „Landschaftsmelodie Oberschwaben“ spielt in der „Kleber-Post“ in Saulgau, in jenen Jahren das führende Lokal Oberschwabens. Im Portal „Deutsche Fernsehgeschichte“ wird Priemels Film so beschrieben: „Dieser restaurierte Farb- und Tonfilm ,Landschaftsmelodie Oberschwaben“ aus den 1960er-Jahren zeigt Oberschwaben als traditionsreiche Kulturlandschaft zwischen Donau, Allgäu und Bodensee. Der Film verbindet eindrucksvolle Naturaufnahmen, historische Städte, religiöses Brauchtum und touristische Impressionen der Nachkriegszeit. Zu sehen sind unter anderem die Wallfahrtskirche Steinhausen, die Basilika Weingarten, das Ulmer Münster, Klosteranlagen in Schussenried, Ochsenhausen und Obermarchtal sowie historische Stadtansichten aus Ulm, Ravensburg, Biberach, Tettnang, Isny, Leutkirch und Wangen. Der Film dokumentiert außerdem den traditionellen Blutritt mit Reitern und Priestern zu Pferde, historische Festumzüge, Schützenfeste und die alemannische Fastnacht mit geschnitzten Holzmasken und Narrenfiguren. Neben Landschaften mit Obstblüte, Moorgebieten, Hopfenfeldern und Alpenpanorama zeigt der Film auch Szenen aus Landwirtschaft, Käseproduktion und regionaler Gastronomie. Den Abschluss bilden Aufnahmen vom Bodensee mit Seenachtfest, Segelbooten, Wasserski und der weißen Flotte der Bodenseeschiffe. Der Film wurde digital restauriert und dokumentiert eindrucksvoll das kulturelle Leben und die touristische Darstellung Oberschwabens in den 1960er-Jahren.“
Regie: Dr. Gero Priemel
Verantwortlich für den Streifen „Landschaftsmelodie Oberschwaben“ von 1961 zeichnen Erni und Dr. Gero Priemel (Buch, Regie und Schnitt). Gero Priemel (1913 bis 2002) hatte von 1938 bis 1945 in Diensten der UFA gestanden. Nach dem Krieg produzierte er laut der Internet-Enzyklopädie „wikipedia“ Filme noch bis 1962.




























