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„Die Nachtigall in meinem Garten schweigt…“

Eine musikalisch gelesene Hommage an MASCHA KALÉKO am Montag, 4. Mai

veröffentlicht am: 23.04.2026
Autor: Joachim Huber, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ravensburg – Mit Judith Jakob, Gesang und Rezitation, und Joachim Jezewski, Klavier am Montag, 4. Mai, 19.00 Uhr Evangelisches Matthäus-Gemeindehaus, Ravensburg, Weinbergstraße 12. Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben.

Die jüdische Dichterin Mascha Kaléko war eine Alltagspoetin: charmant, frech, melancholisch und voller ironischem Spott. 1933 veröffentlicht sie mit 22 Jahren ihr erstes Buch „Das lyrische Stenogrammheft“ und wird im Berlin der Weimarer Republik schnell berühmt. Auch ihr zweiter Band „Kleines Lesebuch für Große“ ist erfolgreich, doch die Nationalsozialisten verbieten ihre Werke. 1938 emigriert sie mit Mann und Sohn in die USA, wo sie Jahre der Armut und Isolation erlebt und sich in Tagebücher zurückzieht. Später zieht sie nach Israel, bleibt dort jedoch fremd und verliert kurz nacheinander Sohn und Mann. Nach einer letzten Lesung in Berlin stirbt sie 1975 in Zürich.

Die Schauspielerin Judith Jakob widmet sich seit über 20 Jahren Kalékos Werk. Mit Gedichten, Tagebuchauszügen und eigenen Vertonungen zeichnet sie deren Leben nach. Am Klavier begleitet Joachim Jezewski und macht hörbar, was zwischen den Zeilen liegt. Die Hommage ehrt eine außergewöhnliche Dichterin, deren Poesie bis heute aktuell ist: „Ich werde still sein, aber mein Lied geht weiter.“

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Joachim Huber, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben
veröffentlicht am
23.04.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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