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Komponist des „Böhmischen Traums“

Norbert Gälle hat Verdienstorden des Landes erhalten

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Foto: Staatskanzlei
Ministerpräsident Winfried Kretschmann ehrt Norbert Gälle.
veröffentlicht am: 31.03.2026
Autor: Newsletter der Landesregierung
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Stuttgart – Für herausragende Verdienste um das Land und seine Bevölkerung hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg an 27 verdiente Persönlichkeiten überreicht. Darunter ist auch Norbert Gälle aus Vogt.

In seiner Rede im Neuen Schloss in Stuttgart ehrte der Ministerpräsident die Bürgerinnen und Bürger: „Sie sind Menschen, die in unserer Gesellschaft herausragen, weil sie sich einsetzen, die Initiative ergreifen, Besonderes leisten im Ehrenamt oder im Beruf. Sie gehen mit neuen Ideen und Mut voran, inspirieren und motivieren andere und kümmern sich um ihre Mitmenschen. Sie sind damit Vorbilder für andere.“

Norbert Gälle

Norbert Gälle, gelernter Heizungsbauer, begeistert als Musiker und Komponist der böhmisch-mährischen Blasmusik viele Menschen auf der ganzen Welt. Mit 14 Jahren entdeckte er sein musikalisches Talent und erlernte das Tenorhorn. Bis 1987 war er aktives Mitglied in einem Musikverein und legte zwei Jahre später durch die Gründung Scherzachtaler Blasmusik gemeinsam mit seinem Bruder den Grundstein für seinen größten Erfolg: Die Polka „Böhmischer Traum“ wurde im Jahr 1997 von ihm komponiert und entwickelte sich zu einem echten Welterfolg mit absolutem Kultstatus. Sie wurde millionenfach im Netz abgespielt und von vielen berühmten Musikern der Blasmusik- und Schlagerszene aufgegriffen. Mit seiner Musik engagiert sich Norbert Gälle auch für zahlreiche gute Zwecke, stellt Noten kostenlos zur Verfügung und setzt sich für eine Verbindung zu deutschen Auswanderern in aller Welt ein. Er repräsentiert seine Heimat und die Blasmusik als deutsches Kulturgut und sorgt durch sein Engagement dafür, dass Traditionen lebendig gehalten werden.

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Der Verdienstorden des Landes baden-Württemberg – bis Juni 2009 die „Verdienstmedaille“ – wird vom Ministerpräsidenten für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen, insbesondere im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Die Verleihung des Verdienstordens erfolgt in der Regel einmal jährlich im Rahmen eines Festakts, traditionell in zeitlicher Nähe zum Gründungstag von Baden-Württemberg am 25. April. Die Zahl der Ordensträgerinnen und Ordensträger ist auf insgesamt 1000 lebende Personen begrenzt. Seit 1975 wurde der Landesorden insgesamt an 2103 Personen verliehen. Eine Auszeichnung kann zum Beispiel bei Bürgermeisterämtern, Landratsämtern oder unmittelbar beim Ministerpräsidenten angeregt werden. Alle Gruppen der Bevölkerung und alle Gebiete des Landes sollen möglichst gleichmäßig berücksichtigt werden.

Der Verdienstorden hat die Form eines stilisierten Kreuzes mit einem Medaillon in seiner Mitte, auf dem das große Landeswappen mit dem Schriftzug Baden-Württemberg abgebildet ist. Er wird an einem gefalteten Band in den Landesfarben getragen. Anstelle des Ordens kann eine schwarz-gelbe Rosette oder eine Miniatur getragen werden, die ebenfalls überreicht werden. Neben den Ordensinsignien erhalten die Ordensträgerinnen und -träger auch eine vom Ministerpräsidenten unterzeichnete Verleihungsurkunde. Zusätzlich erhalten die neuen Trägerinnen und Träger des Verdienstordens des Landes einen Ausweis, der sie und eine Begleitperson zum dauerhaft freien Eintritt in die staatlichen Museen, das Zentrum für Kunst und Medien und zahlreiche Objekte der Staatlichen Schlösser und Gärten im Land berechtigt. Foto: Staatskanzlei

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veröffentlicht am
31.03.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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