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Interview mit zwei Jugendrotkreuz-Leiterinnen

„Das Jugendrotkreuz ist ein Ort für Gemeinschaft, Lernen und Engagement“

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Foto: JRK
Verena Gabler (links) ist Jugendleiterin im Jugendrotkreuz Leutkirch. Martina Breins ist die stellvertretende Jugendleiterin.
veröffentlicht am: 23.03.2026
Autor: JRK Leutkirch / dbsz
Lesedauer: ca. 5 Minuten

Leutkirch – Der DRK-Ortsverein Leutkirch hat – wie viele Rot-Kreuz-Ortsvereine – eine Jugendgruppe. Die Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ (DBSZ) sprach mit Verena Gabler und Martina Breins, die die Gruppe führen.

Die Bildschirmzeitung: Was ist das Jugendrotkreuz und wer kann mitmachen?
Jugendrotkreuz: Das Jugendrotkreuz (JRK) ist die Jugendorganisation des Deutschen Roten Kreuzes. Kinder und Jugendliche lernen hier Erste Hilfe, engagieren sich sozial und erleben Gemeinschaft.

Im Jugendrotkreuz ist jeder willkommen. Wir bieten regelmäßige Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren an. Ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, selbst als Gruppenleiterin oder Gruppenleiter aktiv zu werden, und ab 18 Jahren kann man sogar die Jugendleitung übernehmen. Gleichzeitig ist das Jugendrotkreuz nicht nur für Kinder und Jugendliche eine wertvolle Möglichkeit, sich sozial zu engagieren – insbesondere im organisatorischen Bereich gibt es keine Altersgrenzen.“

DBSZ: Welche Themen und Werte stehen im Mittelpunkt Eurer Arbeit?
JRK: Wie auch im DRK stehen im Jugendrotkreuz die 7 Grundsätze der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Vordergrund: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Wir setzen uns dafür ein, Menschen in Not zu helfen und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Neben Erster Hilfe geht es auch um Themen wie Nachhaltigkeit, Mitbestimmung und gesellschaftliches Engagement.

DBSZ: Was macht Ihr in Euren Gruppenstunden konkret?
JKR: In unseren JRK-Gruppenstunden bieten wir Kindern und Jugendlichen eine abwechslungsreiche und sinnvolle Freizeitgestaltung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ersten Hilfe: Die Teilnehmenden lernen Schritt für Schritt die Grundlagen des Helfens – vom Absetzen eines Notrufs über Selbstschutz und das richtige Anlegen von Verbänden bis hin zur stabilen Seitenlage und Wiederbelebung. Darüber hinaus vermitteln wir Wissen über die Geschichte und die Aufgabenbereiche des Deutsches Rotes Kreuz. Im Rahmen unserer Kampagnen setzen sich die Kinder und Jugendlichen außerdem mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Selbstbestimmung, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit auseinander. Ziel ist es, für wichtige Anliegen zu sensibilisieren, zum Nachdenken anzuregen und konkrete Möglichkeiten zum Mitgestalten aufzuzeigen. Um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken, bieten wir außerdem regelmäßig Gruppenstunden an, in denen Basteln, Spielen und gemeinsames Kochen im Vordergrund stehen. Bei uns kommen Teambuilding und Kreativität selten zu kurz.

DBSZ: Welche Projekte und Aktionen organisiert Ihr im Laufe des Jahres?
JRK: Die Kinder und Jugendlichen des Jugendrotkreuzes engagieren sich das ganze Jahr über in verschiedenen sozialen Projekten und Aktionen. So betreuen wir zum Beispiel bei den Blutspendeaktionen in Leutkirch dreimal jährlich die Getränkestation. Beim Kinderfest in Leutkirch verkaufen wir Getränke und Luftballons. Gemeinsam mit der Bereitschaft des Deutsches Rotes Kreuz organisieren wir das Teddybären-Krankenhaus beim Kindertag des ALSO-Sommerfestes und gestalten eine Station beim Kinderferienprogramm in den Sommerferien. Für den Seniorenadvent basteln wir in den Gruppenstunden kleine Geschenke und üben gemeinsam einen Programmpunkt ein, um den älteren Menschen eine Freude zu machen.

DBSZ: Gibt es besondere Highlights auf die sich die Kinder und Jugendlichen besonders freuen?
JRK: Das JRK ist das ganze Jahr aktiv, zum Beispiel:

  • Unterstützung bei Blutspenden
  • Luftballon und Getränkeverkauf beim Kinderfest
  • Teddybären-Krankenhaus beim ALSO Kindertag
  • Ferienprogramme und Seniorenadvent

Besondere Highlights sind Ausflüge im gesamten Kreisverband, die jährliche Halloweenparty und der interne Weihnachtsmarkt als Jahresabschluss.

DBSZ: Welche Aufgaben habt Ihr als Gruppenleiter und was sollte man mitbringen?
JRK: Gruppenleiter planen die Gruppenstunden und vermitteln Wissen. Sie sind Ansprechpersonen für die Kinder und Jugendlichen aber auch für die Eltern. Sie sorgen für eine vertrauensvolle Atmosphäre und organisieren Ausflüge und verschiedene Aktionen. So tragen sie wesentlich dazu bei, dass das Jugendrotkreuz ein Ort für Gemeinschaft, Lernen und Engagement bleibt.

Freude an der Arbeit mit jungen Menschen, Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und Kreativität sind Fähigkeiten und Eigenschaften die ein*e Gruppenleiter*in mitbringen sollte.

DBSZ: Gibt es Schulungen oder Fortbildungen als Gruppenleiter?
JRK: Über das Deutsche Rote Kreuz gibt es viele Möglichkeiten sich fort- und weiterzubilden. Vom umfänglichen Gruppenleiterlehrgang über Fortbildungen zu aktuellen Themen, Projektarbeiten und Gruppenarbeit bis hin zu Erste-Hilfe-Kursen. So werden die Gruppenleiter vielseitig unterstützt und in ihrer Rolle gestärkt.

DBSZ: Warum lohnt es sich, sich ehrenamtlich im JRK zu engagieren?
JRK: Ehrenamt im JRK lohnt sich, weil man Neues lernen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit anderen etwas bewegen kann – und das alles in einer Gemeinschaft, die Spaß macht.

Stimmen aus dem JRK

Verena (Jugendleitung seit 3 Jahren):
„Mir ist es wichtig, Kindern einen Raum zu geben, in dem sie sich entwickeln können. Die Gemeinschaft im JRK ist etwas Besonderes.“

Finn (Gruppenleiter seit 2022):
„Man lernt viel für sich selbst und merkt, wie wichtig das Ehrenamt für die Gesellschaft ist.“

Alina (Gruppenleiterin seit 2011)
„Die strahlenden Kinderaugen nach einer gelungenen Gruppenstunde und das Vertrauen der Kinder ist für mich das schönste an dieser Aufgabe!

Katha (Gruppenleiterin seit 2016)
„Man lernt sich zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten. Secret Tipp: Dieses Ehrenamt macht sich super im Lebenslauf.“

Martin (Gruppenleiter seit 2016)
„Neben dem Spaß lernt man Als Gruppenleiter mit Stress umzugehen und Streit zu schlichten.“

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JRK Leutkirch / dbsz
veröffentlicht am
23.03.2026
Lesedauer: ca. 5 Minuten
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