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    Landtagswahl

    Raimund Haser klarer Wahlkreissieger

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    Foto: H
    Raimund Haser hat im Wahlkreis Wangen-Illertal klar gesiegt und das Direktmandat für den Landtag errungen. Besonders starke Ergebnisse im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung hatte Haser in Bad Wurzach (49,6 Prozent), Aichstetten (48,9 Prozent), Kißlegg (48,6 %), Leutkirch (46,4 %) und Aitrach (45,3 %). In Bad Waldsee erreichte er 43,3 %, in Isny 38,8 % und Aulendorf 35,1 %. Im Wahlkreis Wangen-Illertal insgesamt entfielen 43,7 Prozent der Erststimmen auf ihn. Er erzielte damit das drittbeste Ergebnis aller 56 direkt gewählten CDU-Landtagsabgeordneten – nach Manuel Hagel (47,1 Prozent; Wahlkreis Ehingen) und Thomas Dörflinger (46,4 Prozent; Wahlkreis Biberach). Unser Archivbild – Haser als Redner im Landtag – stammt von 2022. Es war uns seinerzeit vom Büro Haser zur Verfügung gestellt worden.
    veröffentlicht am: 09.03.2026
    Autor: dbsz
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Wangen (rei) – Raimund Haser (CDU) gewann bei der Landtagswahl das Direktmandat im Wahlkreis Wangen-Illertal (WK 68) klar mit 43,7 Prozent vor Petra Krebs (Die Grünen) mit 22,3 Prozent und Carmen Haug (AfD) mit 20,0 Prozent; er holte somit das Mandat von Petra Krebs (Die Grünen) zurück, die vor fünf Jahren gesiegt hatte (Haser war damals als stimmenstarker Verlierer über die Zweitauszählung in den Landtag eingerückt).

    Vor zehn Jahren war das Duell Haser – Krebs zugunsten des CDU-Politikers ausgegangen. Damals zog Petra Krebs über die Zweitauszählung in den Landtag ein. Diesmal war sie über die Landesliste abgesichert (was bei Haser faktisch nicht der Fall war). Carmen Haug von der AfD zog ebenfalls über die Landesliste in den Landtag ein; sie war auf der Liste ihrer Partei auf dem sicheren Platz 8 eingereiht gewesen (die AfD holte insgesamt 35 Mandate, davon 34 Listenmandate).

    Das Landtagswahlergebnis im Wahlkreis Wangen-Illertal. Grafik: Landratsamt Ravensburg

    Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatte Raimund Haser in seiner Heimatgemeinde Kißlegg 36,6 Prozent geholt; auf seine stärkste Kontrahentin Petra Krebs waren 2021 in Kißlegg 30,1 Prozent der Stimmen entfallen. Haser konnte mit nun 48,6 Prozent in Kißlegg seinen persönlichen Stimmenanteil um satte 12 Prozentpunkte steigern – und das bei gestiegener Wahlbeteiligung.

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    Besonders auffällig: das Ergebnis von Raimund Haser in seinem Wohnort Immenried: Dort holte er bei den Erststimmen 53,4 Prozent: Seine Partei, die CDU, gewann in Immenried nur 37,0 Prozent der Zweitstimmen und schnitt damit sogar Kißlegg-weit unterdurchschnittlich ab (in der Gesamtgemeinde votierten 39,2 Prozent für die CDU). Die Differenz zwischen Erststimmenanteil der CDU und Zweitstimmenanteil der CDU darf Raimund Haser als persönlichen Erfolg verbuchen.

    Den höchsten Erststimmenwert im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung hatte Raimund Haser in Beuren: Dort votierten sage und schreibe 59,7 Prozent für den 50-jährigen Politiker.

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    dbsz
    veröffentlicht am
    09.03.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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