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    Pfarrgemeinde Arnach

    Urnengemeinschaftsgrab errichtet

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    Foto: Uli Gresser
    Das Urnengemeinschaftsgrab auf dem Arnacher Friedhof. Die Trägerschaft liegt bei der Pfarrgemeinde. Der Friedhof erfüllt eine öffentliche Aufgabe und ist als Grabstätte offen für jedermann. Im Hintergrund sieht man das Katholische Gemeindehaus St. Ulrich.
    veröffentlicht am: 13.05.2024
    Autor: Uli Gresser
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Arnach – Michael Rauneker ist nicht nur Ortsvorsteher von Arnach, zugleich ist er auch Kirchenpfleger der Pfarrgemeinde St. Ulrich und Margaretha Arnach. Diese hat auf dem Friedhof ein Gemeinschaftsurnengrab mit 42 Urnenplätzen errichten lassen. Darüber hat Rauneker nun die Presse informiert.

    „Die Bestattungskultur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert“, sagt Michael Rauneker. „Weil oft die Nachkommen von Verstorbenen nicht mehr vor Ort leben, um die Grabpflege zu übernehmen, haben sich viele Menschen nicht mehr für eine Erdbestattung, sondern für ein Urnengrab entschieden.“ Dieser Entwicklung trägt die Pfarrgemeinde Arnach nun mit einem Urnengemeinschaftsgrab Rechnung. Der Entwurf stammt von der Landschafts- und Gartenarchitektin Silvia Brack aus Leutkirch, die Erdarbeiten wurden von der „Grünen Brigade“ durchgeführt und die markanten drei Steinstelen stammen von der Firma Maucher aus Vogt.

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    Die Kirchengemeinde, die auch die Begrünung und Pflege des Grabes übernimmt, hat sich das Projekt rund 25.000 € kosten lassen. Es sei die nunmehr vierte Variante, die nun realisiert wordenn sei. „Es hat einige Jahr gedauert, auch weil es schwierig war, dafür den richtigen Platz zu finden.“ Bei zwei Gräbern, die vorher an dieser Stelle lagen, musste der Ablauf der Ruhezeit abgewartet werden.

    Rauneker und die Kirchengemeinde sehen das neu errichtete Gemeinschaftsurnengrab als zukünftiges Angebot an Hinterbliebene, die nicht mehr vor Ort wohnen. Aber: „Bei unserem Urnengemeinschaftsgrab ist jeder willkommen, unabhängig von Konfession, Religion, Wohnort oder Nationalität.“ Es werden keine anonymen Bestattungen sein: Messingschilder mit Namen weisen auf die Verstorbenen hin. Das Gemeinschaftsgrab hat Platz für 42 Urnengrabplätze. „20 Jahre soll die Ruhezeit für die Verstorbenen sein, die Bestattung wird 1500 € kosten und 200 € für das Messingschild.“ Michael Rauneker sieht das Grab unweit des östlichen Friedhofzuganges als Aufwertung des Platzes. Mit seiner Metalleinfassung setzt sich das Grab auch optisch von anderen Gräbern ab. Eine kleine Sitzbank bietet auch noch ein idyllisches Plätzchen mit gutem Blick auf den Friedhof, um in angenehmer Art und Weise der Verstorbenen zu gedenken.

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    Uli Gresser
    veröffentlicht am
    13.05.2024
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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