Neuer Tischtennisbezirk Oberschwaben offiziell aufgestellt




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Stafflangen – Beim außerordentlichen Bezirkstag am 30. Januar in Stafflangen ist mit der Fusion der bisherigen Tischtennisbezirke Allgäu-Bodensee und Donau zum 1. Januar 2026 der neue Bezirk Oberschwaben entstanden. Der neue Bezirk vereint rund 95 Vereine mit etwa 340 Mannschaften im aktiven Spielbetrieb und zählt damit zu den größten Strukturen innerhalb des Tischtennisverbands Baden-Württemberg.
Ziel der Zusammenlegungen im Tischtennis in Baden Würtemberg ist es, aus den 21 Bezirken 12 zu machen. Hier sollen die Kräfte gebündelt, die Abläufe vereinheitlicht und der Spielbetrieb langfristig stabil und zukunftsfähig aufgestellt werden.
In Stafflangen wurden nun die organisatorischen Voraussetzungen für die gemeinsame Zukunft des Bezirkes Oberschwaben geschaffen. Die Verabschiedung zentraler Ordnungen sowie die Besetzung wichtiger Funktionen standen hier im Mittelpunkt.
Die Wahlen

Die anstehende Wahl des neuen Bezirksvorsitzenden übernahm der Präsident des TTBW, Rainer Franke. Hier wurde Karl Vochezer (Bild) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Alexander Pfender aus Stafflangen. Stefan Fischer aus Bad Schussenried wurde zum Bezirksjugendvorsitzenden gewählt. Ressortleiterin Sport ist Karin Hoffmann aus Friedrichshafen. Susanne Brauchle aus Oberessendorf wurde zur Ressortleiterin Organisation gewählt. Hubert Dieing aus Isny verantwortet das Ressort Finanzen und die Finanzprüfer sind Wolfgang Birsner, Oberteuringen, und Christian Klingensteiner aus Stafflangen. Damit wurde die Grundlage für eine handlungsfähige Bezirksorganisation geschaffen. Die Einsetzung der restlichen Beauftragten soll bald erfolgen.

Unser Bild zeigt von links nach rechts Alexander Pfender, Klaus Mahle, Rainer Franke, Karl Vochezer, Stefan Fischer, Christian Klingenstein, Rudolf Eisele, Susanne Brauchle.

Mit Dank verabschiedet wurde Dr. Andreas Greischel, der ehemalige Bezirksvorsitzende des Bezirkes Donau. Rechts der Bezirksvorsitzende des Bezirkes Allgäu-Bodensee, Klaus Mahle.
Die Ligen bleiben unverändert
Weiter wird an der zukünftigen Struktur mit angepassten Zuständigkeiten und einer neuen Kreiseinteilung gearbeitet. Sportlich bleibt in der laufenden Rückrunde zunächst vieles beim Alten: Der Spielbetrieb wird weiterhin in den bisherigen Ligen fortgeführt, während die neue Organisation im Hintergrund zusammenwächst. Mit dem neuen Bezirk Oberschwaben soll eine leistungsfähige Struktur entstehen, die sowohl den Breitensport stärkt als auch Entwicklungsmöglichkeiten für den Nachwuchs und leistungsorientierte Spieler verbessert.
Text und Fotos: Karl Weber
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