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    Mitteilung der Allianz für Allgäu-Oberschwaben

    „IHK-Mitglieder sehen mehr Risiken als Chancen durch ein mögliches Biosphärengebiet“

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    veröffentlicht am: 07.11.2025
    Autor: Allianz für Allgäu-Oberschwaben
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Oberschwaben – Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben, eine Vereinigung von Grundstücksbesitzern und Grundstücksbewirtschaftern, die sich gegen die Schaffung eines Biosphärengebietes starkmacht, hat uns am 6. November folgende Mitteilung zukommen lassen, die wir ungekürzt wiedergeben:

    Vor den anstehenden Abstimmungen in weiteren Gemeinderäten in der Region hat sich nun die IHK Bodensee-Oberschwaben erneut klar positioniert. Ein Biosphärengebiet sei aus gesamtwirtschaftlicher Sicht nicht das geeignete Instrument für die regionale Entwicklung. Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben begrüßt die klare Position der IHK und appelliert an die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und -träger, diese fundierte Einschätzung in ihre Beratungen einzubeziehen.

    IHK: Kein geeignetes Instrument für die regionale Entwicklung

    Die Vollversammlung der IHK Bodensee-Oberschwaben hat Ende Oktober ihre Position zum geplanten Biosphärengebiet aktualisiert. Die Grundlage der Entscheidung war eine Neubewertung der bisherigen Chancen-Risiko-Analyse von Oktober 2024, in die sowohl der verkleinerte Suchraum als auch die Exit-Klausel im mittlerweile vorliegenden Entwurf einer Biosphären-Verordnung einflossen. Nach der Neubewertung kommt die IHK zu einem eindeutigen Schluss: Ein Biosphärengebiet ist aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive nicht das richtige Instrument, um die Region wirtschaftlich und strukturell zu stärken.

    Ziele auch ohne zusätzliche Strukturen erreichbar

    Die IHK sieht unter anderem mögliche Überschneidungen und unnötige Mehrfach- bzw. Doppelstrukturen, die mit einem Biosphärengebiet verbunden wären, kritisch. Viele der angestrebten Ziele, etwa im Bereich Umwelt- und Klimaschutz, können bereits heute über bestehende Programme und Förderinstrumente umgesetzt werden.

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    Findet diese wichtige Stimme in der Region auf kommunaler Ebene Gehör?

    Die Allianz sieht das ähnlich: „Die in der Analyse der IHK neu bewerteten Chancen können auch mit bisherigen Programmen wie den LEADER-Programmen oder anderen Projekten ganz ohne Schutzgebietsausweitung genutzt werden. Daher stimmen wir mit der IHK Bodensee-Oberschwaben in der Bewertung überein, dass die Risiken durch ein Biosphärengebiet für die Region höher sind als die Chancen. Wir hoffen, dass diese wichtige Stimme auf Seiten der kommunalen Vertreterinnen und Vertreter in den kommenden Wochen bei anstehenden Entscheidungen Gehör findet“, so Michael Fick, Sprecher der Allianz.
    Pressemitteilung der Allianz für Allgäu-Oberschwaben

    Anm. d. DBSZ-Red.: Stellungnahmen von Akteuren mit zielgerichteter Interessenslage – wie im vorliegenden Fall – enthalten in aller Regel Meinungsbestandteile. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

    Die Zwischentitel waren vom Autor vorgegeben.

    Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

    Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Äußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen
    Einsendungen bitte per E-Mail an: redaktion@diebildschirmzeitung.de
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    Allianz für Allgäu-Oberschwaben
    veröffentlicht am
    07.11.2025
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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