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Am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr im Frauentorkino – Kartenvorverkauf gestartet

Dokumentarfilm „7 Tage am Limit“ feiert Uraufführung auf den Filmtagen Oberschwaben in Ravensburg

Foto: © Outwood Studio / Noah Mlinaric
Daniel Steinhauser auf seinem Zeitsportrad, mit dem er den Weltrekord gebrochen hat.
veröffentlicht am: 29.09.2026
Autor: Michael Scheyer
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Ravensburg – Wie hat es der 42-jährige Bad Waldseer Daniel Steinhauser geschafft, einen Guinness-Weltrekord im Ultracycling nach Deutschland zu holen? In sieben Tagen hat er 3857 Kilometer auf einem Rennrad zurückgelegt. Täglich saß er dazu mehr als 20 Stunden im Sattel und legte pro Stunde mehr als 27 Kilometer zurück.

Der rund 90 Minuten lange Dokumentarfilm „7 Tage am Limit“ der Ravensburger Filmproduktion ok easy unter der Regie von Michael Scheyer stellt dar, wie der Ausnahmeathlet diese unfassbare körperliche und psychische Herausforderung gemeistert hat. Ein halbes Jahr nach dem Sportereignis feiert der Film seine Uraufführung im Wettbewerb der Filmtage Oberschwaben in Ravensburg. Dort wird er am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr im Frauentorkino gezeigt. Das Ravensburger Kino hat bereits mit dem Kartenvorverkauf für die Uraufführung begonnen.

Daniel Steinhauser will den Weltrekord: Auf dem Fahrrad die weiteste Strecke zurücklegen, die ein Mensch in sieben Tagen je geschafft hat. Am 25. April 2026 tritt der 42-jährige Baden-Württemberger mit einem umfangreich vorbereiteten Team an. Um die bestehende Bestmarke zu knacken, muss er jeden Tag mehr als 20 Stunden im Sattel sitzen und pro Stunde mehr als 27 Kilometer bewältigen. Eine enorme Herausforderung für den Körper und für die Psyche.

Daniel Steinhauser mit Begleitfahrzeug in der Nacht. © ok easy & Outwood Studio / Louis Seitz

Der Dokumentarfilm „7 Tage am Limit“ begleitet seinen außergewöhnlichen Weltrekordversuch. Er nimmt den Zuschauer praktisch mit in das Begleitfahrzeug und lässt ihn dort hautnah miterleben, wie Steinhauser alle Höhen und Tiefen der 168 Stunden langen Aktion bewältigen muss: Unterkühlung und Schüttelfrost, Motivationslöcher und technische Mängel, Schlafmangel und Erbrechen. Medizinisch streng überwacht, kämpft er sich Kilometer um Kilometer durch die wärmenden Tage und frostigen Nächte. Und findet doch immer wieder Momente, in denen er all die Strapazen sogar genießt und mit seinen Gefährten lachen kann. Neben dem ungewöhnlich ausdauernden Sportler auf dem Rennrad wird auch ein inspirierender Mensch abseits der Weltbühnen des Extremsports sichtbar. Ein Weltrekord in einer oberschwäbischen Kleinstadt. Zum Nachahmen ungeeignet. Aber ein absolutes Muss für alle Radsportfans.

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Zum Protagonisten Daniel Steinhauser:

Daniel Steinhauser ist ein deutscher Ultracycling-Athlet aus Bad Waldsee in Oberschwaben. Als freier Radrennfahrer ohne festen Rennstall hat er sich auf extremste Langstrecken-Disziplinen spezialisiert. Zu seinen größten Erfolgen gehört der Guinness-Weltrekord im 24-Stunden-Indoor-Cycling, bei dem er 2024 eine Strecke von 962 Kilometern absolvierte. Im Jahr 2025 sicherte er sich zudem den Sieg beim renommierten Race Across Italy. Ein Meilenstein seiner Karriere folgte vom 25. April bis 2. Mai 2026: In sieben Tagen legte Steinhauser insgesamt 3.857 Kilometer sowie über 20.000 Höhenmeter auf dem Zeitfahrrad zurück und übertraf damit den bisherigen Weltrekord im Sieben-Tage-Weitstreckenfahren. Neben seiner aktiven Sportlerkarriere engagiert er sich als Podcaster, Speaker an Schulen sowie als Organisator regionaler Radsport-Events wie dem Bad Waldsee Radmarathon.

Zum Regisseur Michael Scheyer:

Michael Scheyer ist Redaktionsleiter der Memminger Lokalredaktion der Allgäuer Zeitung. 2009 schloss er ein Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, der Philosophie und der Soziologie an der Universität zu Köln ab. Seine ersten Kurzfilme realisierte er begleitend zum Studium und erhielt verschiedene Auszeichnungen. Zehn Jahre lang arbeitete er als Multimediaredakteur für die Schwäbische Zeitung. Nach einem Zwischenstopp in der Wissenschaftskommunikation an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen kehrte er 2026 zurück in den Journalismus. Seit 2021 ist er freiberuflicher Dozent der Deutschen Journalistenschule in München und unabhängiger Dokumentarfilmemacher.

Zur Produktionsfirma:

Die ok easy GmbH mit Sitz in Ravensburg und einem weiteren Standort in Karlsruhe produziert Filme, Spots und Stories für Marken und Unternehmen – von der ersten Idee bis zum letzten Frame. Zu den Schwerpunkten gehören Werbefilme, Filme für die interne und externe Unternehmenskommunikation sowie Content für digitales Marketing. Mit „7 Tage am Limit“ hat das Team um die Geschäftsführer Wieland Keser und Jonas Loch erstmals einen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge realisiert – in Zusammenarbeit mit der Weingartener Filmproduktion outwood und dem Atelier für sehenswerte Medien von Regisseur Michael Scheyer. Produzent des Films ist Wieland Keser.

Für die Produktionsfirma war das Neuland: Sieben Tage und Nächte begleitete das Team den Weltrekordversuch im Schichtbetrieb, die Kameras waren rund um die Uhr direkt am Geschehen, ergänzt durch lückenlose Funk- und Dashcam-Aufzeichnungen. „Das war das bisher herausforderndste Projekt unserer Firmengeschichte – und eines der schönsten“, sagt Wieland Keser. „Wir haben sieben Tage Ausnahmezustand mit Daniel und seinem Team geteilt und dabei enorm viel gelernt. Umso mehr freuen wir uns, den Film jetzt hier in Ravensburg zum ersten Mal auf der großen Leinwand zu zeigen.

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Michael Scheyer
veröffentlicht am
29.09.2026
Lesedauer: ca. 4 Minuten
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