BBW Ravensburg gewinnt südwestdeutsche Meisterschaft im Fußball


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Offenburg/Ravensburg – Die Fußballmannschaft des Berufsbildungswerks (BBW) Adolf Aich der Stiftung Liebenau hat bei den südwestdeutschen Meisterschaften der Berufsbildungswerke vom 19. bis 21. Juni 2026 in Offenburg den Turniersieg errungen.
Trotz personeller Engpässe im Vorfeld wuchs das Team im Verlauf des Wettbewerbs zusammen und überzeugte durch große Einsatzbereitschaft und Hitzeresistenz. In der Vorrunde mit insgesamt zehn teilnehmenden Berufsbildungswerken belegte das Team Ravensburg mit sieben Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz. Am Finaltag gelang zunächst im Halbfinale ein 2:0-Erfolg gegen Bitburg, bevor im Endspiel gegen Neckargemünd ebenfalls ein 2:0-Sieg erzielt wurde.
Betreut wurden die Spieler aus unterschiedlichen Ausbildungsmaßnahmen und Nationen von Simon Wiedemann und Stefan Ott – Trainer auf dem Platz und Erzieher im BBW-Alltag.
Mit dem Titelgewinn – dem zweiten in der Geschichte des BBW Ravensburg – qualifiziert sich die Mannschaft für die deutschen Meisterschaften im September 2026 in Berlin.
Über das Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau
Das Berufsbildungswerk (BBW) Adolf Aich der Stiftung Liebenau in Ravensburg und Ulm begleitet junge Menschen mit Lernbehinderungen, psychischen Erkrankungen, neurodivergenten Profilen (z. B. Autismus, ADHS) oder sozialen Beeinträchtigungen auf ihrem Weg zu einem Schul- und Ausbildungsabschluss – für eine berufliche Zukunft und ein selbstbestimmtes Leben. In rund 50 anerkannten Ausbildungsberufen im Rahmen der agenturgeförderten Reha-Maßnahmen – z. B. in den Bereichen Handwerk, Gastronomie, Ernährung, Hauswirtschaft, Verkauf, Lagerwirtschaft, GaLa-Bau, IT und Verwaltung – werden Lerninhalte praxisnah und fördergerecht vermittelt. Ergänzend gibt es sozialpädagogisch begleitete Wohnangebote und vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Ein multiprofessionelles Team begleitet die Jugendlichen während der gesamten Ausbildungszeit – mit persönlicher Beratung, individueller Betreuung und fachlicher Kompetenz. Ziel ist eine nachhaltige Integration und Teilhabe förderbedürftiger junger Menschen in den ersten Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.
































