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    Auszubildende der Stiftung Liebenau pflegen Kriegsgräber und setzen sich mit Geschichte auseinander

    Arbeit für den Frieden: Erinnern, verstehen, Verantwortung übernehmen

    Foto: Stiftung Liebenau
    veröffentlicht am: 04.07.2026
    Autor: Susanne Droste-Gräff, Stiftung Liebenau
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Ravensburg/Costermano – „Dass so junge Menschen für eine Sache gestorben sind, beschäftigt einen sehr“, sagt Lisa. Was die Auszubildende des Liebenau Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) nach den erlebnisreichen Tagen in Costermano am Gardasee zusammenfasst, teilten in diesem Jahr so viele junge Menschen wie nie zuvor: Mit 35 Auszubildenden mit Förderbedarf aus verschiedenen Ausbildungsbereichen stellte das BBW einen neuen internen Rekord in der Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf. Die Teilnehmenden des Projekts „Arbeit für den Frieden“ reisten in zwei Gruppen.

    Jugendliche wurden auf die Fahrt vorbereitet

    Im Mai und Juni reisten die Auszubildenden zum deutschen Kriegsgräberfriedhof Costermano, um die Grabanlagen zu pflegen und sich am historischen Ort mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auseinanderzusetzen. Begleitet wurden sie dabei neben ihren Ausbilderinnen und Ausbildern im BBW auch von Karina Maier vom Volksbund Kriegsgräberfürsorge, die die Jugendlichen bereits im Vorfeld im BBW in Ravensburg auf die Fahrt vorbereitet hatte und ihnen die Teilnahmezertifikate persönlich vor Ort überreichte.

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    Fazit: Geschichtswissen und persönliche Reflexion

    Zwischen Friedhofspflege, einer von den Auszubildenden mitgestalteten Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Kriegsendes und Ausflügen in die Region wurde die Fahrt für die Jugendlichen zu einer eindrücklichen Erfahrung aus praktischer Arbeit, historischem Lernen und persönlicher Reflexion über Verantwortung, Frieden und Erinnerung. Weitere Fahrten anderer Ausbildungszweige sind bereits für September geplant.

    Karina Maier vom Volksbund Kriegsgräberfürsorge überreichte persönlich vor Ort die Teilnahmezertifikate an die Auszubildenden des Liebenau Berufsbildungswerks.

    Zum Jahrestag des Kriegsendes legten die Auszubildenden Tulpen am Gedenkstein nieder.

    Auszubildende des Liebenau Berufsbildungswerks jäten rund um die Gräber des Soldatenfriedhofs in Costermano.

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    Susanne Droste-Gräff, Stiftung Liebenau
    veröffentlicht am
    04.07.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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