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Neuordnung in der Diözese: Aus 1020 Pfarreien werden 50 bis 80 Raumschaften

Wer mit wem?

veröffentlicht am: 10.03.2026
Autor: Michael Maier, SE Leutkirch
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Leutkirch – Aus 1020 Pfarreien sollen 50 bis 80 Raumschaften werden – dieses ambitionierte Ziel hat sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart gesetzt. Aus aktuell 1020 Kirchengemeinden sollen in den kommenden Jahren 50 bis 80 Raumschaften werden. Hauptgründe für diese Reduzierung sind der deutliche Rückgang dreier Größen: Mitgliederzahl, Kirchensteuereinnahmen und Pastorales Personal.  Daher muss die Struktur der Kirche angepasst werden. Das pastorale Personal sowie die Ehrenamtlichen sollen stärker von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Das alles ist Teil des Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“, der seit Frühjahr 2025 in der Diözese läuft.

Nun ist natürlich die spannende Frage: Wer mit wem? Welche Kirchengemeinden vereinen sich zu einer neuen Raumschaft? Bis Ende dieses Jahres soll die Umschreibung der neuen Raumschaften geklärt sein. Mehr aber auch nicht. Die Bildung der Raumschaften soll erst 2030 abgeschlossen sein.  

Was bedeutet das für Leutkirch? Dass alle Kirchengemeinden der Kommune Leutkirch eine Raumschaft bilden, darf schon fast als sicher bezeichnet werden. Aktuell gibt es ja auf dem Gebiet der Stadt Leutkirch noch zwei Seelsorgeeinheiten mit insgesamt 16 katholischen Kirchengemeinden. Wird die Raumschaft noch größer? Welchen Namen wird die kommende Raumschaft haben? Das alles sind Fragen, die heute nur spekulativ zu beantworten sind.

Auch wenn die Struktur der Diözese verändert wird, soll darunter das Leben in den Kirchengemeinden, die zukünftig vermutlich Kirchorte genannt werden, nicht leiden. Die Kirchorte sollen zentrale Orte des kirchlichen Lebens bleiben.

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Der nicht-sakrale Gebäudebestand soll reduziert werden

Teil des Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“ ist nicht nur die Bildung neuer Raumschaften, sondern auch das Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“. Ziel ist dabei, den nicht-sakralen Gebäudebestand der Kirchengemeinden so weiterzuentwickeln, dass er zukunftsfähig, nachhaltig und gemeinwohlorientiert genutzt werden kann. Konkret bedeutet das, dass 30 % der Flächen beispielsweise an Gemeinde- und Pfarrhäusern reduziert werden sollen. Von dieser Reduktion ausdrücklich ausgenommen sind Kirchen und Kapellen. Die Kirchengemeinderäte in und um Leutkirch beschäftigen sich bereits mit diesem Thema.

Am 15. März um 11.30 Uhr

Wer sich für diese Themen und anderes mehr interessiert, erhält bei der Gemeindeversammlung am 15. März weitere Einblicke. Sie findet im Anschluss an den Gottesdienst ab 11.30 Uhr im „Leutehaus“ statt.
Michael Maier

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Michael Maier, SE Leutkirch
veröffentlicht am
10.03.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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