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    Stadtbibliothek Leutkirch

    Stefan Böbel seit 40 Jahren im Dienst

    Foto: Stadt Leutkirch
    Unser Bild zeigt (von links) Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle gemeinsam mit Stadtbibliothekar Stefan Böbel, dem Personalratsvorsitzenden Oliver Keller und Karl-Anton Maucher, Fachbereichsleiter.
    veröffentlicht am: 05.05.2026
    Autor: Jacqueline Zenker, Stadt
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Leutkirch – Für sein 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst ist Stefan Böbel, Leiter der Lilo-Gollowitsch-Stadtbibliothek, jetzt offiziell geehrt worden. Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle überreichte ihm die Urkunde, unterzeichnet von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus und der Bibliothek.

    „Stefan Böbel steht seit Jahrzehnten für herausragende und leidenschaftliche Bibliotheksarbeit“, betonte Henle. „Er hat die Stadtbibliothek zu einem zentralen Ort der Bildung und Begegnung in unserer Innenstadt entwickelt.“

    Seit 1988 prägt Böbel die Bibliothekslandschaft in Leutkirch maßgeblich. Damals wechselte er von der Fachhochschule für Wirtschaft in Pforzheim in die Allgäuer Kreisstadt – und traf im Kornhaus auf eine kleine, ehrenamtlich geführte Bibliothek. Stefan Böbel begleitete den Aus- und Umbau des Kornhauses sowie die Neuausrichtung des Kulturhauses in der Stadtmitte, das zwischen 1987 und 1989 seine bis heute prägende Form erhielt. Seither beherbergt das Kornhaus die Stadtbibliothek und – in den Dachgeschossen – die Galerie im Kornhaus. Mit großem Engagement trieb er deren Professionalisierung voran und begleitete den Ausbau des Kornhauses zu einem modernen Kultur- und Bildungsstandort.

    30.000 Medien

    Heute ist die nach Lilo Gollowitsch benannte Stadtbibliothek ein zeitgemäßes Medienzentrum mit rund 30.000 physischen Medien und einem stetig wachsenden digitalen Angebot – darunter Bücher, Zeitschriften, Nachschlagewerke sowie Hörbücher, Filme, Spiele, Fachliteratur und Tonies. Rund 110.000 Ausleihen jährlich zeigen die hohe Bedeutung der Einrichtung für die Stadtgesellschaft. „Gerade die Onleihe gewinnt immer mehr an Bedeutung und entspricht den veränderten Lesegewohnheiten vieler Menschen“, erklärt Böbel.

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    Einer, der fürs Lesen wirbt

    Besonders am Herzen liegt ihm die Leseförderung. „Wir wollen Menschen jeden Alters für das Lesen begeistern – vom Bilderbuch bis zur anspruchsvollen Fachliteratur“, sagt der Bibliothekar. Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Aktionen wie „Heiß auf Lesen“ sind fester Bestandteil der Bibliotheksarbeit.

    Attraktiv: die Onleihe

    Ein zusätzliches Angebot richtet sich an Frühaufsteher: Über Bibliothekslizenzen können Nutzerinnen und Nutzer tagesaktuell die Digitalausgaben der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und der „Süddeutsche Zeitung“ in der Onleihe lesen.

    Stefan Böbel dankt dem Team

    Auch als Lern- und Arbeitsort wird die Bibliothek intensiv genutzt. „Viele Besucher kommen zu uns, um zu lesen, zu recherchieren oder einfach in Ruhe zu arbeiten“, so Böbel. Unterstützt wird er dabei von seinem Team, dem er ausdrücklich dankt: „Ohne die hohe Einsatzbereitschaft meiner Mitarbeiter wäre dieses Angebot nicht möglich.“

    Für Oberbürgermeister Henle ist klar: „Stefan Böbel hat die Bibliothek in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend geprägt – und damit auch das kulturelle Leben unserer Stadt bereichert.“.

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    Jacqueline Zenker, Stadt
    veröffentlicht am
    05.05.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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