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    Neugestaltung des Bahnhofsumfelds

    Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün, nachhaltige Mobilität

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    Foto: Stadtarchiv
    Der Leutkircher Bahnhof auf einer historischen Postkarte. Sie wird von Stadtarchivarin Nicola Siegloch mit Blick auf die in dieser Darstellung bereits vorhandene Schule am Oberen Graben auf „nach“ 1912 datiert. Rechts die Gleise nach Isny, links jene Richtung Memmingen beziehungsweise Kißlegg / Wangen.
    veröffentlicht am: 07.02.2026
    Autor: Thomas Stupka, Stadt
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Leutkirch – Das Umfeld des Bahnhofs Leutkirch wird in Teilen neugestaltet. Ziel der Maßnahme ist es, den Bahnhofsvorplatz als attraktiven, sicheren und zukunftsorientierten Ort der Begegnung und Mobilität weiterzuentwickeln.

    Als zentrale Knotenpunkte des öffentlichen Lebens spielen Bahnhöfe eine wichtige Rolle für die Mobilitätswende und die städtebauliche Qualität einer Stadt.

    Im Rahmen des Programms „Zukunftsbahnhof“ wird der Bahnhof Leutkirch derzeit nach den aktuellen Standards der DB InfraGO AG modernisiert. Die Stadt Leutkirch und die Deutsche Bahn verfolgen dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur das Bahnhofsgebäude, sondern auch das unmittelbare Umfeld einbezieht. Mit der Neugestaltung des Vorplatzes soll insbesondere die Aufenthaltsqualität verbessert und durch zusätzliche Begrünung ein Beitrag zur Klimaresilienz geleistet werden.

    Drei begrünte Bereiche

    Kernstück der Neugestaltung sind drei großzügig begrünte Bereiche mit Bäumen sowie vielfältigen Staudenpflanzungen. Sie tragen zu einem angenehmen Mikroklima bei und schaffen neue Orte zum Verweilen. Ergänzend werden neue Sitzgelegenheiten geschaffen, die Reisenden sowie Besucherinnen und Besuchern komfortable Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

    Auch der Zugang zum Bahnsteig wird aufgewertet: Pflanzkästen mit integrierten Sitzmöglichkeiten verbessern nicht nur das Erscheinungsbild, sondern verbinden Funktionalität und Sicherheit, indem sie gleichzeitig zur Abgrenzung des Gleisbereichs beitragen.

    Ein besonderes Element der Neugestaltung ist zudem die Errichtung eines öffentlichen Trinkwasserbrunnens. Der Brunnen wird in gleicher Ausführung realisiert wie der Trinkwasserbrunnen am Willkommensplatz am Stadtweiher und steht Reisenden sowie Passanten kostenlos zur Verfügung. Damit setzt die Stadt Leutkirch ein bewusstes Zeichen für Aufenthaltsqualität, Daseinsvorsorge und Klimaanpassung – ein Angebot, welches in dieser Form an Bahnhöfen der Region bislang nicht selbstverständlich ist.

    Die Ansicht auf den historischen Bahnhof wird mit drei Pflanzinseln ergänzt. Aufriss: Stadt

    Bänke, Trinkbrunnen, kleine Bauminsel (oben), Staudeninsel (Mitte), große Bauminsel (unten) – das sieht der Pflanzplan vor. Im Plan ist der Bahnhof links zu sehen. Plan: Stadt

    Zusätzliche Fahrradabstellanlage

    Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahme liegt auf der Förderung umweltfreundlicher Anschlussmobilität. In Gleisnähe entsteht eine zusätzliche Fahrradabstellanlage. Damit wird der Bahnhof Leutkirch weiter als wichtiger Knotenpunkt für nachhaltige Mobilität gestärkt.

    „Mehr als bloß eine Verkehrsdrehscheibe“

    „Mit der geplanten Umgestaltung entsteht ein Bahnhofsumfeld, das mehr ist als eine reine Verkehrsdrehscheibe. Ein einladender Stadteingang, der Funktionalität, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung miteinander verbindet und so einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Stadt Leutkirch leistet“, ist sich Susanne Bischofberger, Stadtplanerin bei der Stadt Leutkirch sicher.

    Stadt und eine DB-Tochter investieren zusammen 150.000 €

    Die Kosten für die Aufwertung des direkten Bahnhofsumfelds belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Die Maßnahme wird von der Stadt Leutkirch und der DB InfraGO AG umgesetzt und im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Die Bauarbeiten beginnen in diesen Tagen.

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    Thomas Stupka, Stadt
    veröffentlicht am
    07.02.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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