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Deutsche Glasfaser hat Hardware ausgetauscht

Hoffnung im Hofser Achtal?

veröffentlicht am: 15.01.2024
Autor: Julian Aicher
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Leutkirch – Vom 16. bis 22. Dezember 2023 fiel in den Leutkircher Teilorten Ausnang, Bergs, Beischlechts, Bimmlings, Hasenberg, Hofs, Raggen, Reischach und Rotis das Internet komplett aus. Also kein Telefon, keine Mails, keine Filme, nichts. Kurz: totale Funkstille. Die Bildschirmzeitung hat darüber berichtet (Sechs Tage ohne Netz – dieBildschirmzeitung). Umso größer danach die digitale Weihnachtsfreude, als alles wieder funktionierte. Wie geht es weiter? Ist das Internet im Hofser Achtal nun sicher?

Oder bricht das Netz demnächst wieder zusammen? Dazu erklärte Diana Stiebe, die Pressesprecherin des Telekommunikationsunternehmens Deutschen Glasfaser, am 12. Januar 2024 auf Anfrage der Bildschirmzeitung: „Die Versorgung der Orte Ausnang, Hofs und Ottmannshofen erfolgt über eine sogenannte Richtfunkverbindung. Aufgrund der Streckenlänge von insgesamt 16 km besteht eine erhöhte Störanfälligkeit. Deutsche Glasfaser hat inzwischen sämtliche Hardwarekomponenten, die zu Störungen beitragen könnten, ausgetauscht. Darüber hinaus haben wir die gesamte Richtfunkstrecke neu ausgerichtet und eingepegelt. Aufgrund der funkbasierten Technik kann man leider nicht ausschließen, dass es bei extremen Wetterbedingungen zu Qualitätseinbußen der Telefon- und Internetverbindungen kommt. Angesichts der getroffenen Modernisierungsmaßnahmen kann davon ausgegangen werden, dass sich die Situation in den betroffenen Ortsteilen verbessert hat.“

„Kabel statt Funk“

Mehr dem Kabel als dem „Richtfunk“ vertraut der Hofser Ortsvorsteher Franz Dietrich. Am 2. Januar hatte Dietrich der Bildschirmzeitung mitgeteilt, die Deutsche Glasfaser sollte mit dem Zweckverband Kontakt aufnehmen, um eine Leitung anzumieten oder ein Datenvolumen zu erwerben, da in Ausnang die Glasfaserleitungen nur einen Meter voneinander entfernt liegen. Dietrich: „Von den Kosten her wäre das vielleicht teurer.“ Aber es wäre „sicherer“. Diese Möglichkeit sei bei der Deutschen Glasfaser bisher „von oben abgelehnt“ worden. Der Ortsvorsteher will seinen Vorschlag nun dem Vorstand der Deutschen Glasfaser brieflich unterbreiten.

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Die Bildschirmzeitung will die Versorgungssituation im Hofser Achtal näher beleuchten. Sie fragt Betroffene: Wie ist die Netz-Verbindung im Hofser Achtal tatsächlich? Wenn Sie dort wohnen: Melden Sie sich bitte mit Ihren Berichten, Eindrücken und Hinweisen direkt bei unserem Reporter Julian Aicher unter der Mail Julian.aicher@rio-s.eu.

Wir bleiben an der Sache dran.
Die Redaktion

Transparenzhinweis: Unser Reporter Julian Aicher wohnt in dem betroffenen Bereich.

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Julian Aicher
veröffentlicht am
15.01.2024
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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