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AOK-Geschäftsführer informiert zum Krankenversicherungsschutz im Ausland

Sorgenfrei und gesund im Urlaub

veröffentlicht am: 06.08.2025
Autor: Madleen Fürst, AOK
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Region – Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude ist groß. Sommerzeit bedeutet für viele Personen Reisezeit. Doch was, wenn im Urlaub plötzlich gesundheitliche Probleme auftreten? Viele Reisende sind unsicher, ob ihre deutsche Krankenversicherung auch im Ausland ausreichend Schutz bietet. Markus Packmohr, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben weiß, worauf zu achten ist.

Versicherte denken oft, dass ihre Krankenkassenkarte auch außerhalb Deutschlands funktioniert – das stimmt allerdings nur zum Teil. Innerhalb der Europäischen Union sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz greift die Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC). „Die EHIC ist hilfreich, aber kein Rundum-sorglos-Paket“, betont AOK-Geschäftsführer Markus Packmohr. „Sie ermöglicht den Zugang zu medizinisch notwendigen Behandlungen im Rahmen des öffentlichen Gesundheitssystems vor Ort. Allerdings deckt sie weder private Leistungen noch einen eventuellen Rücktransport nach Deutschland ab.“ Für Reisen in Länder außerhalb der genannten Staaten, mit Ausnahme weniger Sozialversicherungsabkommensländer, besteht kein Versicherungsschutz durch die gesetzliche Krankenversicherung. Die Kosten für medizinische Behandlungen müssen dort in der Regel vollständig selbst getragen werden. „Daher empfehlen wir dringend den Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung“, meint Packmohr.

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Zusätzliche Absicherung kann sinnvoll sein

Doch auch innerhalb Europas kann eine zusätzliche Absicherung sehr sinnvoll sein. Denn vor allem in typischen Urlaubsgebieten erfolgt die Behandlung oftmals durch private Leistungserbringer, welche die EHIC nicht akzeptieren und die Kosten privat in Rechnung stellen. Das kann zu einer hohen Eigenbeteiligung führen. Eine private Auslandskrankenversicherung übernimmt diese Kosten in der Regel und sorgt zusätzlich dafür, dass Rücktransporte ins Heimatland ebenfalls abgesichert sind: „Meist kostet eine private Zusatzversicherung nur wenige Euro im Jahr, bietet aber im Ernstfall einen erheblichen Mehrwert“, so Packmohr.

Nicht zuletzt deshalb sollten sich Versicherte vor Reiseantritt über den eigenen Krankenversicherungsschutz informieren und bei Bedarf eine private Zusatzversicherung abschließen. „Als AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben sind wir sowohl telefonisch, digital als auch in unseren KundenCenter vor Ort für unsere Kundinnen und Kunden da und beantworten gerne alle Fragen zu diesem Thema“, betont Markus Packmohr.

Kommt es dennoch zu einer Erkrankung im Urlaub, sollten Versicherte alle Rechnungen, Rezepte und Belege sorgfältig aufbewahren. Nach der Rückkehr können diese bei der gesetzlichen Krankenkasse oder der Zusatzversicherung eingereicht werden. Ebenfalls empfehlenswert ist eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit gängigen Medikamenten gegen kleinere Beschwerden – so kann ein Arztbesuch in vielen Fällen vermieden werden.


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Madleen Fürst, AOK
veröffentlicht am
06.08.2025
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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