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    Schenkung

    Die Stadt besitzt nun ein Henning-Portrait von Wilhelm Peter

    Foto: Stadt Leutkirch
    Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle (links) und Armin Baumann (rechts) bei der Übergabe des Porträts von Wilhelm Peter
    veröffentlicht am: 09.04.2026
    Autor: Jacqueline Zenker, Stadt Leutkirch
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Leutkirch – Vor Kurzem übergab der Unternehmer Armin Baumann im Historischen Rathaus ein Porträt des früheren Sägewerksbesitzers Wilhelm Peter an Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. Das Gemälde des Leutkircher Malers und Ehrenbürgers Erwin Henning wurde der Stadt Leutkirch im Allgäu als Schenkung überlassen.

    Das Portrait stammt aus dem ehemaligen Bürogebäude der früheren Firma Peter und Sohn. In Auftrag gegeben wurde es im Jahr 1990 durch den damaligen Geschäftsführer Hugo Löchle. Zu diesem Zeitpunkt war Wilhelm Peter bereits 91 Jahre alt; der Künstler Erwin Henning war nur zwei Jahre jünger. Das Werk gilt als eines seiner späten und zugleich eindrucksvollen Portraits.

    2018 hatte die Unternehmerfamilie Baumann aus Wangen nach dem Tod von Wilhelm Peter von der Erbengemeinschaft das Firmengelände samt Gebäuden übernommen. Das Hobelwerk wurde nach Wangen verlagert. Anschließend wurde ein Konzept zur städtebaulichen Entwicklung des Areals zwischen Bahngelände und Wangener Straße entwickelt.

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    Anregung von Reiner Fritz

    Die Idee, das Portrait der Stadt zu schenken, geht auf Reiner Fritz zurück, langjähriger Freund und Vertrauter des Malers. Er wusste um die umfangreiche Sammlung von Werken Erwin Hennings, die die Stadt bereits in den 1990er-Jahren angekauft hatte, und regte an, das Bild ebenfalls dauerhaft in die städtische Sammlung zu integrieren.

    Der letzte Meisterschüler des Franz von Stuck

    Erwin Henning lebte von 1945 bis 1991 im Krählohweg in Leutkirch. Der Maler, der 1993 im Alter von 92 Jahren in Karlsruhe verstarb, zählt zu den bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten der Stadt. Bereits mit 16 Jahren begann er sein Studium an der Kunstakademie München und war bis 1923 letzter Meisterschüler des „Malerfürsten“ Franz von Stuck, der ihm früh eine große Karriere als Portraitmaler voraussagte.

    Bekannt wurde Henning vor allem durch seine Felderbilder sowie figürliche Darstellungen von Spaziergängern, Kindern und Paaren in der Natur – stets geprägt von heiter-ironischem Blick und feinem Humor. Auch als Portraitmaler ist er in Leutkirch vielen ein Begriff. Mit dem Portrait des Unternehmers Wilhelm Peter findet nun ein weiteres bedeutendes Werk seinen Platz in der Städtischen Kunstsammlung.

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    Jacqueline Zenker, Stadt Leutkirch
    veröffentlicht am
    09.04.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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