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Ableitung der Eschach Richtung Fetzach-Moos

Der Bypass in Urlau funktioniert

veröffentlicht am: 02.06.2024
Autor: rei / Simon Sauterleute
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Urlau (rei) – Das Hochwasser-Becken bei Urlau ist zwar randvoll. Die Eschachableitung funktioniert aber trotzdem, weil das überschüssige Wasser vom Fetzach-Moos aufgenommen wird. Fotos von Simon Sauterleute (1.6., 17.30 Uhr). Nachstehend ein Zwischenfazit von OB Henle von heute (2.6.; ca. 13.30 Uhr), entnommen seinem Instagram:

Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle schreibt auf Instagram (2.6., ca. 13.30 Uhr; Zwischentitel eingefügt von der DBSZ-Redaktion): „Glücklicherweise hat der Regen nachgelassen und momentan fließen „nur“ noch 22 Kubikmeter pro Sekunde in das Urlauer Becken. Gestern Abend (1.6.) um 22.00 Uhr waren es noch 48 Kubikmeter! Da durch die Eschach nur 15 Kubikmeter/s ohne Schäden fließen können, haben wir gestern Abend verschiedene Entlastungsmaßnahmen (z.B. kontrollierte Öffnung der Eschach und Flutung landwirtschaftlicher Flächen) vorbereitet.

Sandsäcke aus Rastatt und Wangen

Heute Nacht haben wir viele tausende Sandsäcke vom THW aus Raststatt und aus Wangen bekommen und bei den Bauernhöfen von Alois Peter in Urlau und Hans-Peter Maier in Allmishofen einlagern können. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligte. 

Hochwasserzug aus dem Zollernalbkreis

Großer Dank auch an den Hochwasserzug der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Zollernalbkreis, der heute Nacht die Hochwasserbereitschaft in Leutkirch übernahmen. Dadurch konnten unsere Feuerwehrmitglieder nach einem sehr langem Einsatz endlich wieder ein paar Stunden schlafen.

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Heute Nacht habe ich mit dem Landratsamt die Ausrufung des Katastrophenalarms und die Anforderung der Bundeswehr und des THW diskutiert. Gut, dass wir das alles nicht brauchen. Nach den aktuellen Wetterprognosen müssten wir auch die Regenmengen am Montag abpuffern können und damit auch dieses extreme Regenereignis überstanden haben.

Dank an alle Einsatzkräfte

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte unserer Freiwilligen Feuerwehr, des DRK und des THW. Ein herzliches Dankeschön an unser Bauhofteam, den Krisenstab, den Gewässerbetrieb des RP Tübingen, die Leutkircher Polizei und alle spontanen Helfern beim Füllen der Sandsäcke. Die beeindruckende Hilfsbereitschaft hat uns alle sehr bewegt.

Hoffen wir auf diese großartige Solidarität auch bei der Unterstützung unserer Mitmenschen, die durch das Hochwasser zu Schaden gekommen sind.“

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rei / Simon Sauterleute
veröffentlicht am
02.06.2024
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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