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Leutkirch – Catherine Le Ray singt am 7. November in der Malztenne der Brauerei Härle in Leutkirch Chansons von Barbara (Monique Serf, 1930 – 1997) und liest aus deren Autobiografie. Begleitet wird sie von Akkordeonweltmeister Frédéric Langlais. Beginn ist um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf erfolgt über das Brauereikontor. Restkarten an der Abendkasse.
Das Programm „Von Paris nach Göttingen“ orientiert sich an der bewegenden Biographie der französischen Sängerin Barbara (bürgerlich Monique Serf, 1930 – 1997). Die musikalische Reise geht von Paris über Brüssel nach Göttingen, mit Barbaras eigenen Chansons und von ihr gesungenem Liedgut (unter anderem Piaf, Brel, Moustaki). Inszeniert von Catherine Le Ray, basierend auf der außergewöhnlichen Autobiographie Barbaras.
Barbara, die auf Grund ihrer Kindheitserlebnisse nicht nach Deutschland kommen wollte, war bei der Besetzung Frankreich im Zweiten Weltkrieg zehn Jahre alt und musste erleben, wie ihre jüdische Familie mit ihr immer wieder vor der französischen Gestapo fliehen musste. Barbara ist in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl sie in Frankreich als Kultsängerin auf eine Ebene mit Edith Piaf und Juliette Gréco gestellt wird.
Barbara wird speziell in Göttingen als Chansonsängerin verehrt, für ihre Hommage an die Stadt. Barbara schrieb 1964 den Titel „Göttingen“ zur Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland, bekam dafür 1988 sogar das Bundesverdienstkreuz. Wie damals Barbara interpretiert Catherine Le Ray einige Chansons in Deutsch, genial von Walter Brandin 1967 übersetzt.
Die Chansonsängerin
Catherine Le Ray verbrachte ihre Kindheit in einer Künstlerfamilie am Fuß des Montmartre in Paris, ihre Jugend im Herzen von Saint-Germain-des-Prés. Catherine Le Ray ist schon mehrmals in der im Buch zitierten „L´ Ecluse“ in Paris aufgetreten, wo Barbaras Karriere begann, und in dem im Buch zitierten Theater in Göttingen wurde sie von Musikern Barbaras begleitet.
Der Akkordeonist
Frédéric Langlais (Akkordeon, Saxophon, Bandoneon) wurde 1994 jüngster Akkordeon-Weltmeister mit gerade einmal 16 Jahren. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Prix Sacem (1993) und den Prix Francis Baxter (2002).
































