



Kontakt
Redaktion
Anzeigen
Isny (mp) – Das letzte große Bauprojekt im Rahmen der Neustrukturierung des Isnyer Schulzentrums geht in seine entscheidende Phase. Nach intensiver Planung werden Anfang April die Sanierung und der Umbau der früheren Realschule im General-Moser-Weg zur Grund- und Förderschule als Ganztagesschule starten. „Es kann endlich losgehen. Für den Schulstandort Isny sind das sehr gute Nachrichten“, freute sich Bürgermeister Rainer Magenreuter am Montagabend (16.3.) in der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses. Der Zeitplan sieht vor, dass der Umbau im Sommer 2027 abgeschlossen wird und der Schulbetrieb in dem sanierten Gebäude zum Schuljahr 2027/2028 beginnt.
Der Technische Ausschuss beschloss einstimmig Vergaben an insgesamt sechs Baufirmen mit einem Gesamtvolumen von etwa 2,6 Millionen Euro und ebnete damit den Weg für die anstehenden Maßnahmen in den Gebäudeteilen E + F – der früheren Realschule. So wird die Firma Kutter aus Memmingen die Rohbauarbeiten durchführen, die Firma Franz Lohr aus Ravensburg kümmert sich um die Sanitär- und Heizungstechnik, die Firma Briechle ist für die Reparatur der Sanitärtechnik zuständig, die Lüftungstechnik liegt in den Händen der Firma Friedrich Burk aus Ravensburg, die Elektrotechnik besorgt die Firma Stotz aus Ravensburg, schließlich ist die Firma Hörburger aus Waltenhofen für die Gebäudeautomation verantwortlich.
450.000 Euro unter dem Kostenansatz
Bürgermeister Magenreuter freute sich nicht nur darüber, dass der Umbau starten kann, sondern auch, dass die ersten Vergaben laut Stadtbaumeister Michael Dirner etwa 450.000 Euro unter dem eigentlichen Kostenansatz liegen. Zudem wurden alle Gewerke an bekannte Firmen aus der Region vergeben, betonte Magenreuter. Ganz entscheidend angesichts der finanziellen Lage der Stadt Isny: Der Umbau wird den städtischen Haushalt voraussichtlich nicht belasten. Vielmehr wird die Finanzierung durch diverse Förderungen erfolgen – etwa durch Mittel aus der Schulbauförderung, aus dem Ausgleichsstock, aus der Förderung von Ganztagesbetreuung und aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur in den Kommunen. „Wir bedanken uns bei allen Zuschussgebern“, sagte Magenreuter.
Bauhof-Mitarbeiter räumten aus
Damit es im April losgehen kann, waren nicht nur die ersten Vergaben notwendig. Auch Mitarbeiter des Baubetriebshofs trugen in den vergangenen Wochen ihren Teil dazu bei und räumten die Gebäude E+F aus. So wurden zum Beispiel eine Küche demontiert und Möbel, die auch künftig genutzt werden, in auf dem Schulhof stehenden Containern zwischengelagert.





























